Anhang

1. Allgemeine Grundsätze

Die AIXTRON SE ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts in der Rechtsform einer Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea). Sitz der Gesellschaft ist Kaiserstraße 98, 52134 Herzogenrath, Deutschland. Die AIXTRON SE ist unter der Nummer HRB 16590 im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss der AIXTRON SE (im Folgenden „AIXTRON“ oder „Gesellschaft“) wurde erstellt in vollständiger Übereinstimmung mit

  • den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten Interpretationen; des Weiteren mit
  • den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie zur Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden; sowie
  • mit den Anforderungen des § 315a HGB (Handelsgesetzbuch).

AIXTRON ist ein führender Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie. Die Produkte der Gesellschaft werden weltweit von einem breiten Kundenkreis zur Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für elektronische und opto-elektronische Anwendungen auf Basis von Verbindungs-, Silizium- und organischen Halbleitermaterialien genutzt. Diese Bauelemente werden in der Displaytechnik, der Signal- und Lichttechnik, in Glasfaser-Kommunikationsnetzen, drahtlosen und mobilen Telefonie-Anwendungen, der optischen und elektronischen Datenspeicherung, der Computer-Technik sowie einer Reihe anderer Hochtechnologie-Anwendungen eingesetzt.

Dieser Konzernabschluss wurde durch den Vorstand aufgestellt und dem Aufsichtsrat zur Feststellung und Veröffentlichung in der Aufsichtsratssitzung am 24. Februar 2014 übergeben.

2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

  1. (a)Konsolidierungskreis

    Neben dem Mutterunternehmen AIXTRON SE werden im Konzernabschluss acht Gesellschaften, an denen die AIXTRON SE direkt oder indirekt zu 100% beteiligt ist oder die Kontrolle ausübt, vollkonsolidiert. Der Bilanzstichtag ist für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften der 31. Dezember. Eine Liste aller einbezogenen Unternehmen zeigt Anmerkung 31.

  2. (b)Bilanzierungsgrundlagen

    Der Konzernabschluss wird vollständig in Euro (EUR) aufgestellt. Die Beträge werden auf volle Tausend ab- bzw. aufgerundet (TEUR). Um die Darstellung übersichtlicher zu gestalten, wurden einige Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter einer Überschrift zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang einzeln ausgewiesen und erläutert.

    Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten auf Grundlage der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten aufgestellt.

    Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit IFRS muss der Vorstand Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sich auf den Ansatz von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, auf die Angaben zu Eventualschulden und -forderungen am Bilanzstichtag und auf die ausgewiesenen Aufwendungen und Erträge für die jeweiligen Perioden auswirken. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

    Die Schätzungen und die zugrunde liegenden Annahmen werden fortlaufend überprüft. Korrekturen von Schätzungen werden in der laufenden Periode berücksichtigt, soweit die Korrektur nur diese Periode betrifft, bzw. in der laufenden Periode und in zukünftigen Perioden, soweit die Korrektur sowohl die laufende als auch zukünftige Perioden betrifft. Einschätzungen, welche einen wesentlichen Effekt auf die Bilanz der Gesellschaft haben, werden in Anmerkung 37 erläutert.

    Die im Folgenden beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden einheitlich für alle in diesem Konzernabschluss dargestellten Perioden angewandt.

    Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden einheitlich von den Konzernunternehmen angewandt.

  3. (c)Konsolidierungsgrundlagen
    1. (i)Tochterunternehmen

      Als Tochterunternehmen werden die Konzernunternehmen behandelt, auf die die AIXTRON SE einen beherrschenden Einfluss hat (siehe Anmerkung 31). Beherrschender Einfluss besteht dann, wenn die Gesellschaft direkt oder indirekt befugt ist, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu steuern, um Nutzen aus dessen Aktivitäten zu ziehen. Die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt des Beginns der Kontrolle in den Konzernabschluss einbezogen.

    2. (ii)Im Rahmen der Konsolidierung eliminierte Transaktionen

      Sämtliche Zwischenergebnisse sowie konzerninterne Transaktionen und Salden wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

  4. (d)Fremdwährung

    Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse von Tochterunternehmen außerhalb der Eurozone werden die lokalen Währungen als funktionale Währungen dieser Tochterunternehmen zugrunde gelegt. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dieser Tochterunternehmen werden zum Bilanzstichtagskurs in EUR umgerechnet. Umsatzerlöse und Aufwendungen werden zu Jahresdurchschnittskursen bzw. zu Durchschnittskursen für den Zeitraum zwischen der Einbeziehung in den Konzernabschluss und dem Bilanzstichtag in EUR umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals ausgewiesen.

    Kursgewinne und -verluste, die durch Wechselkursschwankungen bei Fremdwährungstransaktionen entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter „Sonstige betriebliche Erträge“ oder „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ erfasst.

  5. (e)Sachanlagen
    1. (i)Anschaffungs- oder Herstellungskosten

      Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten, beispielsweise für Installation und Lieferung, abzüglich kumulierter Abschreibungen (siehe unten) und Wertminderungsaufwand (vgl. Bilanzierungsmethode (j)) angesetzt.

      Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen enthalten neben Material- und Personalkosten auch direkt zurechenbare anteilige Gemeinkosten, wie beispielsweise Leistungen an Arbeitnehmer, Bezugskosten, Installationskosten und Honorare.

      Wenn verschiedene Bestandteile einer Sachanlage unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden sie einzeln als separate Gegenstände des Sachanlagevermögens abgeschrieben.

    2. (ii)Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten

      Im Buchwert einer Sachanlage erfasst die Gesellschaft die Kosten für den Ersatz von Komponenten oder die Erweiterung der Sachanlage im Zeitpunkt des Anfalls der Kosten, wenn es wahrscheinlich ist, dass der zukünftige wirtschaftliche Nutzen der Sachanlage der Gesellschaft zufließen wird und die Kosten der Sachanlage verlässlich geschätzt werden können. Alle anderen Kosten wie Reparatur- und Instandhaltungskosten werden bei Anfall als Aufwand erfasst.

    3. (iii)Zuwendungen der öffentlichen Hand

      Die im Zusammenhang mit der Anschaffung oder Herstellung von eigenen Vermögenswerten stehenden Zuwendungen der öffentlichen Hand werden zum Zeitpunkt der Aktivierung anschaffungs- bzw. herstellungskostenmindernd berücksichtigt.

    4. (iv) Abschreibungen
    5. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtlichen Nutzungsdauern der einzelnen Bestandteile einer Sachanlage. Eine Überprüfung der Nutzungsdauern, der Abschreibungsmethoden und der Restwerte der Sachanlagen erfolgt zum Jahresende oder häufiger, falls Anzeichen für eine Veränderung vorliegen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen für:

      Gebäude 25 Jahre
      Maschinen und technische Anlagen 3 - 14 Jahre
      Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 14 Jahre
  6. (f)Immaterielle Vermögenswerte
    1. (i)Geschäfts- und Firmenwert

      Alle Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Bei Unternehmenszusammenschlüssen, die seit dem 1. Januar 2004 getätigt wurden, stellt der Geschäfts- oder Firmenwert den Unterschiedsbetrag zwischen dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Gegenleistung und dem beizulegenden Zeitwert der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden dar. Bei vor diesem Zeitpunkt getätigten Unternehmenszusammenschlüssen wurden die auf der Basis der bis 2004 angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze (US-GAAP) ermittelten Geschäfts- und Firmenwerte mit ihren Buchwerten übernommen.

      Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich des kumulierten Wertminderungsaufwands angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugewiesen und einem jährlichen Wertminderungstest unterzogen (vgl. Bilanzierungsmethode (j)).

    2. (ii)Forschung und Entwicklung

      Aufwendungen für Forschungstätigkeiten, deren Ziel es ist, neues technisches Wissen mit wissenschaftlichen Methoden zu erlangen, werden als Aufwand erfasst.

      Entwicklungskosten umfassen Aufwendungen, die dazu dienen, wissenschaftliche Erkenntnisse technisch und kommerziell umzusetzen. Da die Kriterien des IAS 38 nicht vollständig erfüllt sind, hat AIXTRON von der Aktivierung dieser Aufwendungen abgesehen.

    3. (iii)Sonstige immaterielle Vermögenswerte

      Sonstige von der Gesellschaft erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen (siehe unten) und Wertminderungsaufwand (vgl. Bilanzierungsmethode (j)) bilanziert.

      Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenserwerben zugehen, werden mit ihrem Zeitwert im Zeitpunkt des Erwerbs angesetzt.

      Aufwendungen für selbst geschaffene Geschäfts- und Firmenwerte, Markennamen und Patente werden unmittelbar als Aufwand erfasst.

    4. (iv)Nachträgliche Aufwendungen

      Nachträgliche Aufwendungen für aktivierte immaterielle Vermögenswerte werden nur aktiviert, wenn sie den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen des betroffenen Vermögenswerts erhöhen. Alle anderen Aufwendungen werden bei ihrem Anfall als Aufwand erfasst.

    5. (v)Abschreibungen

      Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte, ausgenommen Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Geschäfts- oder Firmenwerte haben eine unbestimmte Lebensdauer, die einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen werden. Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden ab dem Zeitpunkt, ab dem sie genutzt werden können, abgeschrieben. Eine Überprüfung der Nutzungsdauern und Restwerte der sonstigen immateriellen Vermögenswerte erfolgt zum Jahresende oder häufiger, falls Anzeichen für eine Veränderung vorliegen. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern sind wie folgt:

      Software 2 - 5 Jahre
      Patente und ähnliche Rechte 5 - 18 Jahre
      Kundenbeziehungen bzw. Produkt- und Technologie-Know-how 6 - 7 Jahre
  7. (g)Finanzinstrumente
    1. (i)Finanzielle Vermögenswerte

      Finanzielle Vermögenswerte werden bei ihrer Bilanzierung in die folgenden Kategorien eingeteilt:

      • erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
      • bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen
      • Kredite und Forderungen

      Die Einteilung erfolgt bei Zugang in Abhängigkeit von der Art und dem Verwendungszweck des finanziellen Vermögenswerts.

      Die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten erfolgt zum Zeitpunkt des Handelstages. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Finanzielle Vermögenswerte, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet kategorisiert wurden, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

    2. (ii) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

      Finanzielle Vermögenswerte werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wenn sie entweder zu Handelszwecken gehalten oder als „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ eingestuft werden.

      Finanzielle Vermögenswerte werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt, wobei jede Veränderung des beizulegenden Zeitwertes periodengleich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wird. Der beizulegende Zeitwert ist der geschätzte Betrag zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.

    3. (iii)Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen

      Finanzinvestitionen mit festen oder bestimmbaren Zahlungen sowie einer festen Laufzeit, bei denen die Gesellschaft die Absicht besitzt und es ihr möglich ist, diese bis zur Endfälligkeit zu halten, werden als „bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen“ kategorisiert. Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderungen bewertet. Der Zinsertrag wird dabei mittels der Effektivzinsmethode erfasst.

    4. (iv)Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

      Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind, werden als Kredite und Forderungen kategorisiert. Kredite und Forderungen werden nach der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet.

    5. (v)Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

      Finanzielle Vermögenswerte werden zu jedem Bilanzstichtag auf mögliche Indikatoren für eine Wertminderung untersucht. Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn infolge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswerts eintreten, ein objektiver Hinweis dafür vorliegt, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanzanlage negativ verändert haben.

      Eine Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten führt zu einer direkten Minderung des Buchwerts aller betroffenen finanziellen Vermögenswerte, mit Ausnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Buchwert durch ein Wertminderungskonto gemindert wird. Wird eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen als uneinbringlich eingeschätzt, erfolgt der Verbrauch gegen das Wertminderungskonto. Zahlungseingänge aus abgeschriebenen Forderungen werden gegen das Wertminderungskonto gebucht. Änderungen des Buchwerts des Wertminderungskontos werden erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

      Sofern nach objektiven Kriterien die Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts in einer der folgenden Berichtsperioden nicht mehr notwendig ist, wird die vorher gebildete Wertminderung erfolgswirksam aufgelöst. Die Obergrenze dabei bilden die jeweils fortgeführten Anschaffungskosten.

    6. (vi)Liquide Mittel

      Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus Barmitteln, Einlagen bei Kreditinstituten und kurzfristigen Wertpapieren mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten im Erwerbszeitpunkt.

    7. (vii)Eigenkapitalinstrumente

      Eigenkapitalinstrumente einschließlich des gezeichneten Kapitals werden zum Ausgabeerlös abzüglich der darauf entfallenden Transaktionskosten bilanziert.

    8. (viii)Finanzielle Verbindlichkeiten

      Finanzielle Verbindlichkeiten werden entweder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten oder als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten eingestuft.

    9. (ix)Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

      Finanzielle Verbindlichkeiten werden als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet kategorisiert, wenn sie entweder zu Handelszwecken gehalten werden oder freiwillig als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft werden.

      Als zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestufte finanzielle Verbindlichkeiten werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert ist der geschätzte Betrag zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.

    10. (x)Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

      Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, einschließlich aufgenommener Kredite, werden erstmals zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der darauf entfallenden Transaktionskosten erfasst. Im Rahmen der Folgebewertung werden sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wobei der Zinsaufwand entsprechend des Effektivzinssatzes erfasst wird.

    11. (xi)Derivative Finanzinstrumente und Hedge Accounting

      Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Aktivitäten dem finanziellen Risiko schwankender Wechselkurse ausgesetzt (siehe Anmerkung 26). Zur Absicherung dieser Risiken werden Kurssicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften abgeschlossen. Derivative Finanzinstrumente werden vom Unternehmen nicht zu spekulativen Zwecken eingesetzt. Der Einsatz von Kurssicherungsgeschäften richtet sich nach den vom Vorstand genehmigten Grundsätzen für den Abschluss und Umgang mit derivativen Finanzinstrumenten.

      Die Änderungen des beizulegenden Zeitwertes, der als effektiv eingestuften Cashflow-Hedges werden direkt im Eigenkapital erfasst. Ineffektive Teile werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

      Änderungen des beizulegenden Zeitwertes derivativer Finanzinstrumente, die die Voraussetzungen für Hedge-Accounting nicht erfüllen, werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

      Hedge-Accounting endet, wenn das zugehörige derivative Finanzinstrument ausläuft, veräußert, beendet oder ausgeübt wird oder die Voraussetzungen für Hedge-Accounting nicht mehr erfüllt sind. Alle zu diesem Zeitpunkt aus dem derivativen Finanzinstrument im Eigenkapital erfassten kumulierten Gewinne oder Verluste verbleiben dort, bis das erwartete Grundgeschäft erfüllt wird. Sofern nicht mehr erwartet wird, dass eine abgesicherte Transaktion eintritt, werden die im Eigenkapital erfassten Gewinne oder Verluste erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

  8. (h)Vorräte

    Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsbetrieb erzielbare Verkaufserlös, abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung sowie Vertriebskosten. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden anhand der gewichteten Durchschnittskosten ermittelt.

    Die Anschaffungs- und Herstellungskosten beinhalten alle Kosten des Erwerbs sowie Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen beinhalten die Herstellungskosten Materialeinzelkosten und Fertigungslöhne sowie einen angemessenen Teil der Gemeinkosten basierend auf Normalbeschäftigung.

    Wertberichtigungen für schwer absetzbare, überbevorratete und veraltete sowie in sonstiger Weise unverkäufliche Vorräte werden grundsätzlich auf der Grundlage der von der Gesellschaft prognostizierten Produktnachfrage und Produktionsanforderungen oder aufgrund von historischen Verbrauchswerten gebildet. Eine Abschreibung des Vorratsbestandes wird auf der Basis von Erfahrungswerten vorgenommen, soweit die zukünftige Absatzprognose niedriger ist als der aktuelle Vorratsbestand.

  9. (i)Betriebsergebnis

    Das Betriebsergebnis wird vor Finanzerträgen und -aufwendungen sowie Steuern ausgewiesen.

  10. (j)Wertminderungen bei Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten

    Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen, unabhängig davon, ob Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Zu Zwecken des Werthaltigkeitstests werden die Geschäftswerte zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Ein Wertminderungsaufwand wird erfasst, soweit der Buchwert den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder den Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit übersteigt.

    Bei Sachanlagen sowie sonstigen immateriellen Vermögenswerten wird ein Werthaltigkeitstest durchgeführt, soweit Hinweise vorliegen, die eine außerplanmäßige Abschreibung notwendig machen könnten. AIXTRON beurteilt am Ende jeder Periode, ob Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf diese Vermögenswerte wird vorgenommen, soweit der Buchwert entweder den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten oder den Nutzungswert übersteigt.

    Bei der Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme unter Anwendung eines Vorsteuer-Zinssatzes, der die aktuellen Marktbewertungen sowie die mit dem Vermögenswert verbundenen Risiken widerspiegelt, abgezinst.

    Nach außerplanmäßigen Abschreibungen finden Wertaufholungen statt, wenn sich die Schätzungsgrundlagen zur Bestimmung des erzielbaren Betrags verändert haben. Wertaufholungen werden maximal bis zur Höhe des Buchwerts durchgeführt, der sich ergeben hätte, wenn keine Wertminderung erfasst worden wäre.

    Nach außerplanmäßigen Abschreibungen auf einen Geschäfts- oder Firmenwert erfolgen keine Wertaufholungen.

  11. (k)Ergebnis je Aktie

    Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird durch die Division des Jahresergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an ausgegebenen Stammaktien (siehe Anmerkung 21) während des Geschäftsjahres berechnet. Das verwässerte Ergebnis je Aktie spiegelt die potenzielle Verwässerung wider, die bei Ausübung der Aktienoptionen im Rahmen der Aktienoptionsprogramme entstehen könnte, sofern eine solche Umwandlung nicht einer Verwässerung entgegenwirkt.

  12. (l)Leistungen an Arbeitnehmer
    1. (i)Beitragsorientierte Pläne

      Zahlungsverpflichtungen für beitragsorientierte Pensionspläne werden als Aufwand der Periode erfasst.

    2. (ii)Leistungsorientierte Pläne

      Die Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen errechnet sich durch Schätzung des Betrags, der einem Arbeitnehmer als Gegenleistung für in der Vergangenheit erbrachte Leistungen zusteht; zur Bestimmung des Barwerts wird diese Leistung abgezinst. Die Berechnung erfolgt durch einen qualifizierten Versicherungsmathematiker unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected unit credit method).

      Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden zu jedem Bilanzstichtag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

    3. (iii)Aktienbasierte Vergütungstransaktionen

      Im Rahmen der Aktienoptionsprogramme können Mitglieder des Vorstands, Führungskräfte sowie Mitarbeiter des Konzerns Aktien/ADS (siehe Anmerkung 23) der Gesellschaft erwerben. AIXTRON bilanziert diese Aktienoptionsprogramme gemäß IFRS 2. Der beizulegende Zeitwert der nach dem 7. November 2002 gewährten Optionen wird als Personalaufwand erfasst, verbunden mit einer entsprechenden Erhöhung der Kapitalrücklage. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt zum Ausgabetag, verteilt über den Zeitraum, in dem die Arbeitnehmer bedingungslosen Anspruch auf die Optionen erwerben können.

      Der beizulegende Zeitwert der gewährten Optionen wird auf der Grundlage eines Binomialmodells unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die Optionen gewährt wurden, bewertet. Bei der Ermittlung des Personalaufwands werden verwirkte Optionen berücksichtigt.

  13. (m)Rückstellungen

    Eine Rückstellung wird erfasst, wenn die Gesellschaft eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung hat, die aus Ereignissen der Vergangenheit entsteht, und deren Erfüllung für das Unternehmen erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen verbunden ist. Falls der Effekt wesentlich ist, werden Rückstellungen durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme unter Anwendung eines Vorsteuer-Zinssatzes, der den aktuellen Marktzins und gegebenenfalls die mit der Schuld verbundenen Risiken widerspiegelt, ermittelt.

    1. (i)Garantierückstellungen

      Die Gesellschaft bietet für jedes ihrer Produkte einen Gewährleistungszeitraum von in der Regel einem Jahr, gelegentlich auch zwei Jahren. Gewährleistungsaufwendungen beinhalten im Allgemeinen Lohnkosten, Materialkosten sowie zugehörige Gemeinkosten, die im Zusammenhang mit der Reparatur eines Produkts während der Garantiezeit anfallen. Gewährleistungsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Vertriebskosten erfasst. Die individuellen Garantiebedingungen können variieren, abhängig von den verkauften Produkten, den Vertragsbedingungen sowie den Standorten, an denen sie verkauft werden. Die Gesellschaft ermittelt die Kosten, die im Rahmen ihrer Garantieverpflichtung anfallen können, und bildet zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung eine Rückstellung in Höhe dieser Kosten. Zu den Faktoren, die die Garantieverpflichtung der Gesellschaft beeinflussen, gehören die historische und erwartete Anzahl an Garantieansprüchen sowie die voraussichtlichen Kosten pro Garantieanspruch.

      Darüber hinaus bildet die Gesellschaft eine Rückstellung für Material- und Lohnkosten für bereits verkaufte Anlagen aufgrund von Erfahrungswerten. Die Gesellschaft überprüft die Angemessenheit der angesetzten Garantierückstellung regelmäßig und passt die Beträge gegebenenfalls an.

    2. (ii)Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (Drohverluste)

      Eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wird gebildet, wenn der erwartete wirtschaftliche Nutzen aus einem Vertrag unterhalb der unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen liegt. Als Rückstellung sind die zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen unvermeidbaren Kosten abzüglich des erwarteten wirtschaftlichen Nutzens anzusetzen. Bevor eine separate Rückstellung gebildet wird, wird der Wertminderungsaufwand von mit dem Vertrag verbundenen Vermögenswerten erfasst. Die Rückstellungen werden abgezinst, wenn der Effekt wesentlich ist.

  14. (n)Umsatzerlöse

    Umsatzerlöse resultieren aus dem Verkauf und der Installation von Anlagen, Ersatzteilen sowie Serviceleistungen. Der Verkauf von Anlagen beinhaltet eine Abnahmeprüfung durch den Kunden, die in den AIXTRON Produktionsstätten durchgeführt wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Abnahmeprüfung wird die Anlage demontiert und für den Versand verpackt. Nach Ankunft beim Kunden wird die Anlage wieder zusammengebaut und montiert, wobei es sich um eine Dienstleistung handelt, die im Allgemeinen von AIXTRON Ingenieuren ausgeführt wird. Im Rahmen der Zahlungsbedingungen räumt AIXTRON kein allgemeines Rückgaberecht, keine Rabatte, Gutschriften oder sonstigen Verkaufsanreize ein. Allerdings haben einige Kunden mit AIXTRON individuelle Geschäftsbedingungen ausgehandelt.

    Erlöse aus dem Verkauf einer Anlage, deren vereinbarte Produkt- und Prozesseigenschaften bereits nachgewiesen wurden, werden bei Lieferung an den Kunden erfasst, falls eine vollständige Abnahmeprüfung durch den Kunden in der Produktionsstätte von AIXTRON erfolgreich durchgeführt wurde und die mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Kunden übergegangen sind.

    Umsatzerlöse im Zusammenhang mit der Installation der Anlage beim Kunden stellen eine gesonderte Rechnungseinheit dar. Sie werden erfasst, wenn die Installation beim Kunden abgeschlossen ist und die endgültige Abnahme durch den Kunden bestätigt wurde. Der Anteil der bis zum Abschluss der Installation abzugrenzenden Umsatzerlöse ist der beizulegende Zeitwert der Installationsleistungen. Wenn das Unternehmen feststellt, dass ein Risiko bestehen könnte, dass die wirtschaftlichen Vorteile der Installationsleistungen nicht dem Unternehmen zufließen könnten, wird der gemäß Vertrag bei Abschluss der Installation fällige und zahlbare Betrag abgegrenzt. Der beizulegende Zeitwert der Installationsleistungen ist der Preis, den man in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf einer Anlage erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte.

    Umsatzerlöse aus Anlagen, bei denen die Erfüllung der zugesagten Produkt- und Prozesseigenschaften bisher nicht nachgewiesen wurde oder für die spezielle Rückgaberechte ausgehandelt wurden, werden erst nach der endgültigen Abnahme durch den Kunden erfasst.

    Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Ersatzteilen werden in dem Zeitpunkt erfasst, in dem das Eigentum sowie das Verlustrisiko auf den Kunden übertragen worden sind. Diese Bedingung ist im Allgemeinen zum Zeitpunkt des Versands erfüllt. Erträge aus Wartungsleistungen werden erfasst, sobald diese Leistungen erbracht sind.

  15. (o)Aufwendungen
    1. (i)Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

      Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen beinhalten Material- und Lohneinzelkosten sowie die damit verbundenen Gemeinkosten.

    2. (ii)Forschung und Entwicklung

      Forschungs- und Entwicklungskosten werden bei ihrem Anfall als Aufwand erfasst. Von der öffentlichen Hand (z. B. Staatszuschüsse) erhaltene Zuwendungen zur Projektfinanzierung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst, wenn die Forschungs- und Entwicklungskosten entstanden und alle Bedingungen für die Gewährung von Zuwendungen erfüllt sind.

    3. (iii)Zahlungen im Rahmen eines Operating-Leasingverhältnisses

      Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

  16. (p)Sonstige betriebliche Erträge
    1. Zuwendungen der öffentlichen Hand

      Die für bestimmte Projekte gewährten Zuwendungen der öffentlichen Hand werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst, soweit die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen angefallen sind und alle Bedingungen für die Gewährung von Zuwendungen erfüllt sind.

  17. (q)Steuern

    Der Steueraufwand enthält laufende und latente Steuern.

    Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden für alle temporären Differenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanzen sowie für steuerliche Verlustvorträge und Steuergutschriften der einbezogenen Konzernunternehmen erfasst. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Berücksichtigung der zum Bilanzstichtag oder zukünftig geltenden Steuersätze, soweit diese bekannt sind. Auswirkungen von geänderten Steuersätzen auf latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden mit Verabschiedung der gesetzlichen Änderung erfasst.

    Ein latenter Steueranspruch wird in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen mit Steuergutschriften und steuerlichen Verlustvorträgen verrechnet werden kann. Latente Steueransprüche werden in dem Umfang vermindert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass der damit verbundene Steuervorteil realisiert werden kann. Die Werthaltigkeit der latenten Steuerforderungen wird mindestens einmal jährlich überprüft.

  18. (r)Segmentberichterstattung

    Ein Geschäftssegment ist ein unterscheidbarer Unternehmensbestandteil, der Geschäftstätigkeiten betreibt und dessen Betriebsergebnisse regelmäßig vom obersten Entscheidungsträger („chief operating decision maker“), der bei AIXTRON durch den Vorstand repräsentiert wird, überprüft werden. Der Vorstand überprüft regelmäßig Finanzberichte auf Konzernebene. AIXTRON hat nur ein berichtspflichtiges Segment.

    Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Segmentberichterstattung entsprechen den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, welche in diesem Abschnitt erläutert sind.

  19. (s)Kapitalflussrechnung

    Die Kapitalflussrechnung wird in Übereinstimmung mit IAS 7 erstellt. Die Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden nach der indirekten Methode ermittelt. Zahlungsmittelzuflüsse sowie Zahlungsmittelabflüsse aus Steuern und Zinsen werden der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet.

  20. (t)Neu veröffentlichte Bilanzierungsstandards

    Im Geschäftsjahr 2013 wurden Änderungen an den folgenden Standards angewandt. Die Anwendung dieser Standards hat keinen signifikanten Einfluss auf die berichteten Bilanzpositionen in diesem Geschäftsbericht.

    IFRS 10 – Konzernabschlüsse Dieser Standard ersetzt die Teile von IAS 27, die Konzernabschlüsse betreffen und ändert die Definition von Beherrschung
    IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen Der Standard erhöht die erforderlichen Angaben zu Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten Unternehmen.
    Änderung an IAS 1 – Darstellung des Abschlusses Dieser Standard betrifft die erforderlichen Darstellungen bei der retrospektiven Anwendung von Rechnungslegungsmethoden, rückwirkenden Anpassungen oder Umgliederungen innerhalb des Abschlusses.
    Änderung an IFRS 7 - Finanzinstrumente: Angaben Die Änderungen zu IFRS 7 betreffen die erforderlichen Angaben zu Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten

    Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernabschlusses waren folgende, bisher nicht angewandte Standards veröffentlicht, jedoch noch nicht gültig und nicht von der EU übernommen:

    IFRS 9 Finanzinstrumente
    Änderung an IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag von nicht-finanziellen Vermögenswerten
    Änderung an IAS 39 Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung
    IFRIC 21 Abgaben

    Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Anwendung dieser Standards keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsabschlüsse des Konzerns in zukünftigen Perioden haben wird.

3. Segmentberichterstattung und Umsatzerlöse

Gemäß den Bestimmungen des IFRS 8 erfolgt die Identifizierung der operativen Geschäftssegmente anhand von internen Berichten über Unternehmensbestandteile, welche regelmäßig vom Vorstand, als dem obersten Führungsgremium, im Hinblick auf Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen zu den Segmenten und die Bewertung ihrer Ertragskraft überprüft werden.

Der Vorstand überprüft regelmäßig konsolidierte Finanzberichte auf Ebene des Gesamtkonzerns, da zahlreiche Geschäftsaktivitäten innerhalb des Konzerns auf operativer Ebene weitestgehend integriert sind. Im Einklang mit IFRS hat AIXTRON nur ein berichtspflichtiges Segment.

Das berichtspflichtige Segment basiert auf Waren und Dienstleistungen, die für die Halbleiterindustrie bereitgestellt werden.

Umsatzerlöse werden wie in Anmerkung 2 (n) beschrieben berücksichtigt.

Das Unternehmen bewertet die Umsätze für Installationsleistungen marktorientiert mit Preisen aus beobachteten Transaktionen bei allen Verträgen, die mehrere Leistungseinheiten / Leistungselemente beinhalten und die zu Umsätzen im abgelaufenen Geschäftsjahr geführt haben. Dies entspricht Stufe 2 in der Hierarchie der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts in IFRS 13. Der beizulegende Zeitwert der Installationsleistungen für diese Verträge wurde aus dem am prozentual häufigsten beobachteten Vertragspreis (Modalwert), der beim Abschluss der Leistung zahlbar ist, übernommen.

Verträge, die Umsätze mit zwei Leistungseinheiten / Leistungselementen beinhalten, werden zum beizulegenden Zeitwert mit derselben Methode bewertet wie bei der Auslieferung von Produkten. Diese verwendet den prozentual am häufigsten beobachteten Vertragswert (Modalwert), der bei Auslieferung an den Kunden zahlbar ist. Dies entspricht Stufe 2 in der Hierarchie der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts in IFRS 13

Segment-Umsätze und -Ergebnisse

in Tausend EUR Anhang 2013 2012 2011
Anlagen-Umsätze   138.044 176.865 556.275
Ersatzteil- und Service-Umsätze   44.819 50.967 54.685
Umsätze mit externen Kunden   182.863 227.832 610.960
         
Materialaufwand 16 117.900 113.083 255.357
Abschreibungen auf Vorräte 16 17.885 40.947 41.602
         
Personalaufwand 7 67.548 81.076 76.494
Abschreibungen auf Sachanlagen 11 16.314 11.165 8.960
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen 6 / 11 9.888 2.756 0
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 12 1.609 2.720 3.540
Sonstige betriebliche Aufwendungen   74.864 104.496 112.072
Verluste aus Wechselkursveränderungen 5 206 6.977 2.449
Sonstige betriebliche Erträge 5 -27.610 -3.121 -2.394
Segmentergebnis   -95.741 -132.267 112.880
Finanzierungserträge 8 839 2.353 3.393
Finanzierungskosten 8 -313 -29 -1.306
Ergebnis vor Steuern   -95.215 -129.943 114.967

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des berichtspflichtigen Segments sind identisch mit den in Anmerkung 2 dargestellten Methoden. Das Segmentergebnis stellt das durch das Segment erwirtschaftete Ergebnis, ohne die Zuordnung von Kapitalerträgen, Finanzierungskosten und Steueraufwendungen dar. Das Segmentergebnis wird dem Vorstand zum Zweck der Zuordnung von Ressourcen und der Überprüfung der Ertragskraft berichtet.

Segmentvermögen und -schulden

in Tausend EUR 31.12.2013 31.12.2012
Halbleiter-Anlagen Segmentvermögen 246.708 337.730
Nicht zugeordnete Vermögenswerte 316.485 222.241
Konzernvermögenswerte 563.193 559.971
in Tausend EUR 31.12.2013 31.12.2012
Halbleiter-Anlagen Segmentschulden 96.802 89.057
Nicht zugeordnete Schulden 988 894
Konzernschulden 97.790 89.951

Zum Zweck der Überwachung der Leistungsfähigkeit und der Ressourcenallokation sind alle Vermögenswerte dem berichtspflichtigen Segment zugeordnet. Ausgenommen davon sind Steuerforderungen, Liquide Mittel und andere finanziellen Vermögenswerte. Mit Ausnahme von Steuerschulden und Pensionsrückstellungen sind sämtliche Schulden dem berichtspflichtigen Segment zugeordnet.

Weitere Erläuterungen zum Sachanlagevermögen, zum Geschäfts- oder Firmenwert und zu den immateriellen Vermögenswerten sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte erfolgen in Anmerkung 11 und 12. Sonstige langfristige Vermögenswerte erhöhten sich in 2013 um TEUR 230 (2012: Verminderung um TEUR 43).

Informationen über sonstige wesentliche Ertrags- und Aufwandsposten, die im Personalaufwand und in den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen enthalten sind, finden sich unter den Anmerkungen 7 und 4.

Geografische Information

Im Nachfolgenden werden die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus fortgeführten Geschäftstätigkeiten mit externen Kunden und Informationen über die langfristigen Vermögenswerte, aufgeteilt nach geografischer Lage dargestellt. Umsatzerlöse mit externen Kunden sind den jeweiligen Ländern zugeordnet, in denen die Produkte erwartungsgemäß verwendet werden.

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Asien 141.785 177.490 547.782
Europa 24.213 21.352 26.322
USA 16.865 28.990 36.856
Summe 182.863 227.832 610.960

Umsätze mit externen Kunden aus Deutschland, dem Geschäftssitz von AIXTRON, und anderen Ländern, die von wesentlicher Bedeutung sind, stellen sich wie folgt dar:

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Deutschland 7.210 10.105 10.929
USA 14.805 28.868 35.871
Korea 30.578 29.759 57.744
China 56.788 71.611 314.900
Taiwan 43.177 47.147 157.446

Die Umsätze aus allen Ländern außerhalb von Deutschland belaufen sich auf TEUR 175.653, TEUR 217.727 und TEUR 600.031 für die Jahre 2013, 2012 und 2011 jeweils zum 31. Dezember.

In den Geschäftsjahren 2013 und 2012 entfielen auf einen Kunden 14,4% bzw. 11% des Gesamtumsatzes. In 2011 wurde mit keinem Kunden mehr als 10% der Umsatzerlöse erzielt.

in Tausend EUR 31.12.2013 31.12.2012
Asien 5.181 5.352
Europa ohne Deutschland 13.052 14.459
Deutschland 127.977 144.745
USA 1.736 2.237
Konzernvermögenswerte 147.946 166.793

Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuerforderungen, Finanzinstrumente, Vermögenswerte aus der Beendigung von Arbeitsverhältnissen sowie keine Rechte, die sich aus Versicherungsverträgen ergeben.

4. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten vor Abzug der erhaltenen Projektzuschüsse beliefen sich für die Geschäftsjahre 2013, 2012 bzw. 2011 auf TEUR 57.153, TEUR 72.862 bzw. TEUR 50.410.

Nach Abzug der erhaltenen, nicht rückzahlbaren Projektzuschüsse beliefen sich die Nettoaufwendungen für Forschung und Entwicklung für die Geschäftsjahre 2013, 2012 bzw. 2011 auf TEUR 54.627, TEUR 70.201 bzw. TEUR 49.003.

5. Sonstige betriebliche Erträge

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Erhaltene Zuschüsse für Forschung und Entwicklung 2.526 2.661 1.407
Erträge aus Vertragsauflösungen mit Kunden 225    
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 33 78 92
Gewinne aus Anlagenabgängen 43   17
Schadensersatzleistungen 22.638 11 2
Währungsgewinne 746 136 367
Sonstige 1.399 235 509
  27.610 3.121 2.394

Im Juni wurden Vorräte, die sich im Eigentum von AIXTRON befanden, bei einem Feuer in einem Lager eines externen Dienstleisters zerstört. Die ursprünglichen Anschaffungskosten der Vorräte betrugen TEUR 22.284. Der Nettobuchwert war nach der Erfassung einer Wertberichtigung in Höhe von TEUR 17.127 auf TEUR 5.157 reduziert. Die im Zusammenhang mit diesem Vorfall erhaltenen Versicherungserstattungen betrugen TEUR 22.479 und sind im Posten "Schadensersatzleistungen" in den Sonstigen Betrieblichen Erträgen enthalten. Der Nettobuchwert der zerstörten Vorräte wurde erfolgswirksam in den Herstellungskosten erfasst.

In 2013 ergaben sich Währungsgewinne in Höhe von TEUR 540 (2012 Verlust TEUR 6.841; 2011 Verlust TEUR 2.082), die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden (siehe dazu auch Anmerkung 6).

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Währungsgewinne 746 136 367
Währungsverluste (siehe Anmerkung 6) -206 -6.977 -2.449
Netto Währungsgewinne / -verluste 540 -6.841 -2.082
       
Gewinne (Verluste) aus zum Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten 0 -6.774 -1.320
Sonstige Währungsgewinne (-verluste) 540 -67 -762
Netto Währungsgewinne / -verluste 540 -6.841 -2.082

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Währungsverluste 206 6.977 2.449
Außerplanmäßige Abschreibung auf Gebäude 9.888    
Verluste aus Anlagenabgängen 54 149 66
Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen/Ausbuchung von Forderungen 142 1.449 101
Zollstrafe 0 0 1.334
Sonstige 1.341   469
  11.631 8.575 4.419

7. Personalaufwendungen

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Löhne und Gehälter 58.783 67.179 63.315
Soziale Abgaben 6.444 8.732 6.777
Verminderung/Erhöhung der Verpflichtung aus leistungsorientierten Pensionsplänen 0 0 -17
Aufwendungen aus beitragsorientierten Pensionsplänen 1.340 1.712 1.355
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung 981 3.453 5.064
  67.548 81.076 76.494

8. Finanzergebnis

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Zinserträge aus finanziellen Vermögenswerten      
Finanzielle Vermögenswerte bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten 839 2.274 3.309
Andere finanzielle Vermögenswerte 0 79 84
  839 2.353 3.393
Zinsaufwand aus finanziellen Verbindlichkeiten      
Nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -313 -29 -546
Andere finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 -760
  -313 -29 -1.306
Finanzergebnis 526 2.324 2.087

Zinserträge errechnen sich aus Zinsen auf bis zur Endfälligkeit gehaltene Zahlungsmittel.

9. Ertragsteueraufwand/-ertrag

Die folgende Aufgliederung zeigt die ergebniswirksam erfassten Ertragsteueraufwendungen und -erträge.

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Laufender Steueraufwand (+)/Steuerertrag (-)      
im Geschäftsjahr 5.697 -4.508 40.686
Anpassungen für Vorjahre -539 -204 552
Summe laufender Steueraufwand 5.158 -4.712 41.238
       
Latenter Steueraufwand (+)/Steuerertrag (-)      
aus temporären Differenzen 55 22.868 -5.802
Ertrag/Aufwand aus der Änderung von lokalen Steuersätzen 4 -56 -5
aus Wertaufholungen und Abschreibungen 584 -2.607 0
Summe latenter Steueraufwand 643 20.205 -5.807
Ertragsteueraufwand 5.801 15.493 35.431

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und die Steuern vom Einkommen und Ertrag verteilen sich auf folgende Regionen:

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Ergebnis vor Steuern      
Deutschland -104.284 -101.617 56.554
Außerhalb Deutschlands 9.069 -28.326 58.413
Summe -95.215 -129.943 114.967
       
Ertragsteueraufwand      
Deutschland 353 21.143 18.867
Außerhalb Deutschlands 5.448 -5.650 16.564
Summe 5.801 15.493 35.431

Der effektive Steuersatz der Gesellschaft unterscheidet sich vom gesetzlichen Steuersatz in Deutschland, der Ende 2013 30,54% (2012: 30,54%, 2011: 30,21%) beträgt und sich aus dem inländischen Körperschaftsteuersatz (inkl. Solidaritätszuschlag) und der Gewerbesteuer ergibt.

Die folgende Tabelle stellt die Überleitung vom erwarteten zum ausgewiesenen Steueraufwand dar:

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Jahresergebnis vor Steuern -95.215 -129.943 114.967
Ertragsteueraufwand (Inlandsteuersatz) -29.079 -39.685 34.732
Effekt aus Steuersatzunterschieden im Ausland -1.768 1.250 -1.574
Nichtabzugsfähige Aufwendungen 338 1.343 2.236
Nicht berücksichtigte Steueransprüche aus Verlustvorträgen 36.089 55.062  
Wertaufholung (-)/Wertberichtigung (+) auf latente Steueransprüche 662 -2.607 587
Aufwand aus Steuersatzänderungen 4 -56 -5
Effekt aus der Inanspruchnahme von Verlustvorträgen -1.752 -1.482 -1.369
Effekt aus permanenten Differenzen -25 152 -71
Sonstiges 1.332 1.516 895
Ertragsteueraufwand 5.801 15.493 35.431
Effektiver Steuersatz -6,1% -11,9% 30,8%

10. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern

Aufgrund zu hoher bzw. zu niedriger Steuervorauszahlungen in der laufenden bzw. früheren Perioden bestehen zum 31. Dezember 2013 Forderungen aus laufenden Steuern in Höhe von TEUR 5.388 (2012: TEUR 7.127) bzw. Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern in Höhe von TEUR 688 (2012: TEUR 770).

11. Sachanlagen

in Tausend EUR Grundstücke und Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Anlagen im Bau Summe
Anschaffungs- und Herstellungskosten          
Stand am 1. Januar 2012 41.263 51.258 17.429 44.955 154.905
Zugänge 2.252 7.479 1.156 4.881 15.768
Abgänge 119 6.182 44 2.639 8.984
Umbuchungen 21.403 18.584 1.838 -41.825 0
Effekt aus Währungsumrechnung 40 -202 -20 3 -179
Stand am 31. Dezember 2012 64.839 70.937 20.359 5.375 161.510
           
Stand am 1. Januar 2013 64.839 70.937 20.359 5.375 161.510
Zugänge 282 5.273 443 3.608 9.606
Abgänge 1.476 639 859 745 3.719
Umbuchungen 0 3.896 25 -3.921 0
Effekt aus Währungsumrechnung -106 -752 -213 -26 -1.097
Stand am 31. Dezember 2013 63.539 78.715 19.755 4.291 166.300
           
Abschreibungen          
Stand am 1. Januar 2012 11.694 37.163 9.872 0 58.729
Planmäßige Abschreibungen des Geschäftsjahres 2.239 6.436 2.489 0 11.164
Außerplanmäßige Abschreibungen 0 253 0 2.503 2.756
Abgänge 117 5.848 24 2.503 8.492
Umbuchungen -50 48 2 0 0
Effekt aus Währungsumrechnung 20 -207 -12 0 -199
Stand am 31. Dezember 2012 13.786 37.845 12.327 0 63.958
           
Stand am 1. Januar 2013 13.786 37.845 12.327 0 63.958
Planmäßige Abschreibungen des Geschäftsjahres 2.383 11.602 2.329 0 16.314
Außerplanmäßige Abschreibungen 6.264 3.450 174 0 9.888
Abgänge 1.471 639 810 0 2.920
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Effekt aus Währungsumrechnung -59 -611 -136 0 -806
Stand am 31. Dezember 2013 20.903 51.647 13.884 0 86.434
           
Buchwerte          
zum 1. Januar 2012 29.569 14.095 7.557 44.955 96.176
zum 31. Dezember 2012 51.053 33.092 8.032 5.375 97.552
           
zum 1. Januar 2013 51.053 33.092 8.032 5.375 97.552
zum 31. Dezember 2013 42.636 27.068 5.871 4.291 79.866

Planmäßige Abschreibungen

Die planmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 16.314 für das Geschäftsjahr 2013 und TEUR 11.164 bzw. TEUR 8.959 für 2012 bzw. 2011.

Die Nutzungsdauern der Vermögenswerte werden in jedem Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit IAS 16 überprüft. In den Fällen, in denen es zu einer Anpassung der Restnutzungsdauern kam, führte dies zu Abschreibungen, die um TEUR 2.160 (2012: TEUR 0, 2011: TEUR 0) höher waren, als wenn die Nutzungsdauern nicht angepasst worden wären.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Im Geschäftsjahr 2013 wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.888 auf ein Gebäude in Herzogenrath, Deutschland sowie auf in diesem Gebäude enthaltene spezifische technische Anlagen erfasst. Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen sowie in AIXTRON's Operativen Segment enthalten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr entschied die Gesellschaft, die wesentlichen Geschäftsaktivitäten vom bisherigen Produktions- und Verwaltungsgebäude in der Kaiserstraße in Herzogenrath in ein nahegelegenes und für AIXTRON Zwecke errichtetes Gebäude zu verlegen. In der Konsequenz wurde der erzielbare Betrag des Gebäudes als der beizulegende Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung neu ermittelt; dieser beträgt TEUR 5.500.

Die Wertermittlung wurde durch einen qualifizierten Sachverständigen (CIA Immobiliengutachter HypZert für finanzwirtschaftliche Zwecke) ermittelt und entspricht Inputfaktoren auf Stufe 2 im Sinne des IFRS 13. Bei der Wertermittlung wurden Erfahrungswerte mit vergleichbaren Immobiliengeschäften zugrunde gelegt. Der durch den Sachverständigen ermittelte Marktwert in Höhe von TEUR 5.670 wurde um Kosten der Veräußerung in Höhe von TEUR 170 reduziert.

Das Gebäude soll in der nahen Zukunft zum Verkauf angeboten werden.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden außerplanmäßige Abschreibungen TEUR 2.756 auf Labor- und Demonstrationsanlagen für ausgelaufene Produkte vorgenommen. Diese werden in den Forschungs- und Entwicklungskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. In 2011 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen.

Anlagen im Bau

Die Anlagen im Bau betreffen in 2012 im Wesentlichen das Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum in Deutschland und in 2013 selbst erstellte Laboranlagen.

12. Immaterielle Vermögenswerte

in Tausend EUR Geschäfts- und Firmenwert Patente und ähnliche Rechte Summe
Anschaffungs- und Herstellungskosten      
Stand am 1. Januar 2012 81.461 37.548 119.009
Zugänge 0 715 715
Abgänge 0 0 0
Umbuchungen 0 0 0
Effekt aus Währungsumrechnung 368 -295 73
Stand am 31. Dezember 2012 81.829 37.968 119.797
       
Stand am 1. Januar 2013 81.829 37.968 119.797
Zugänge 0 464 464
Abgänge 0 718 718
Umbuchungen 0 0 0
Effekt aus Währungsumrechnung -325 -881 -1.206
Stand am 31. Dezember 2013 81.504 36.833 118.337
       
Abschreibungen      
Stand am 1. Januar 2012 17.383 31.343 48.726
Planmäßige Abschreibungen des Geschäftsjahres 0 2.720 2.720
Abgänge 0 0 0
Effekt aus Währungsumrechnung 100 -313 -213
Stand am 31. Dezember 2012 17.483 33.750 51.233
       
Stand am 1. Januar 2013 17.483 33.750 51.233
Planmäßige Abschreibungen des Geschäftsjahres 0 1.609 1.609
Abgänge 0 718 718
Effekt aus Währungsumrechnung -94 -866 -960
Stand am 31. Dezember 2013 17.389 33.775 51.164
       
Buchwerte      
zum 1. Januar 2012 64.078 6.205 70.283
zum 31. Dezember 2012 64.346 4.218 68.564
       
zum 1. Januar 2013 64.346 4.218 68.564
zum 31. Dezember 2013 64.115 3.058 67.173

Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte werden wie folgt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

in Tausend EUR 2013 2012 2011
  planmäßig außerplanmäßig planmäßig außerplanmäßig planmäßig außerplanmäßig
Herstellungskosten 0 0 202 0 1.000 0
Vertriebskosten 1 0 5 0 255 0
Verwaltungskosten 1.461 0 1.915 0 1.670 0
Forschung und Entwicklung 147 0 598 0 615 0
  1.609 0 2.720 0 3.540 0

Außerplanmäßige Abschreibungen sowie Wertaufholungen waren in den Geschäftsjahren 2013, 2012 und 2011 nicht vorzunehmen.

Die in den Folgejahren erwarteten Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte stellen sich wie folgt dar:

in Tausend EUR  
2014 1.300
2015 682
2016 492
2017 156
2018 113
nach 2018 315

Die tatsächlichen Abschreibungen können von den erwarteten Abschreibungen abweichen.

Erläuterung der außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte

Zum Ende des Geschäftsjahres 2013 ermittelte die Gesellschaft den erzielbaren Betrag des Geschäfts- oder Firmenwerts und kam zu dem Ergebnis, dass keine Wertminderung zu erfassen ist (2012: TEUR 0; 2011 TEUR 0).

Der Buchwert des Firmenwerts beträgt 64.115 (2012: TEUR 64.346; 2011: TEUR 64.078).

Die zahlungsmittelgenerierende Einheit, der der Firmenwert zugeordnet wurde, war zum Ende des Geschäftsjahres 2013 das Geschäftssegment AIXTRON Konzern.

Der erzielbare Betrag dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit wurde anhand des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten bestimmt. Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, den man in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Da AIXTRON nur eine zahlungsmittelgenerierende Einheit hat, wurde die Marktkapitalisierung dieser abzüglich der Veräußerungskosten und zuzüglich eines Aufschlags für die Beherrschung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes herangezogen. Hierbei handelt es sich um Stufe 2 der Hierarchie der Bewertungstechniken für den beizulegenden Zeitwert in IFRS 13.

Zum 31. Dezember 2013 beträgt die Marktkapitalisierung von AIXTRON EUR 1.172,8 Millionen, berechnet auf der Basis eines Aktienkurses von Euro 10,515 und 111.534.520 ausgegebenen Aktien (exklusive eigener Anteile) berücksichtigt. Es wurden Kosten in Höhe von 1,5% für eine gewöhnliche Verkaufstransaktion angesetzt.

Zur Berechnung des beizulegenden Zeitwerts wurden 20% für die Beherrschung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zur Marktkapitalisierung aufgeschlagen. Die Marktkapitalisierung wurde vor dem Vergleich mit dem Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit um die Nettoverschuldung und die Steuern angepasst. Der beizulegende Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten der zahlungsmittelgenerierenden Einheit übersteigt den Buchwert. In Folge dessen ist der Geschäfts- oder Firmenwert nicht außerplanmäßig abzuschreiben.

in Millionen EUR Wertminderungs-
Test
Wertminderungs-
Test
Sensitivitäts-
analyse
  2013 2012 2013
Marktkapitalisierung zum 31. Dezember 2013 (28. Dezember 2012) 1.172,8 896,0 472,5
Veräußerungskosten in Prozent 1,50% 1,50% 1,50%
Veräußerungskosten -17,6 -13,4 -7,1
Marktkapitalisierung (Beizulegender Zeitwert) abzüglich Veräußerungskosten 1.155,2 882,6 465,4
Aufschlag für die Beherrschung in Prozent 20,00% 20,00% 0,00%
Aufschlag für die Beherrschung 231,0 179,2 0,0
Marktkapitalisierung (Beizulegender Zeitwert) inklusive dem Aufschlag für die Beherrschung abzüglich Veräußerungskosten 1.386,2 1.061,8 465,4
Nettoverschuldung -306,3 -209,5 -306,3
Steuern -9,2 -11,9 -9,2
Beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten der zahlungsmittelgenerierenden Einheit 1.070,7 840,4 149,9
 
Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit 149,9 248,7 149,9
 
Überschuss des beizulegenden Zeitwerts über dem Buchwert 920,8 591,7 0,0
 
Überschuss des beizulegenden Zeitwerts über dem Buchwert in Prozent 614% 238% 0%

Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten, entspricht dem erzielbaren Betrag und übersteigt den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit um 614% (2012: 238%)

Eine Sensitivitätsanalyse der Überprüfung von Wertminderungen ohne Berücksichtigung des Aufschlages für die Beherrschung zeigt, dass der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit gleich dem erzielbaren Betrag wäre wenn die Marktkapitalisierung von AIXTRON um 60% (2012: 47%) auf EUR 472,5 Millionen (2012: EUR 477,3 Millionen) fallen sollte.

13. Sonstige langfristige Vermögenswerte

Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt TEUR 907 (2012: TEUR 677) beinhalten im Wesentlichen Mietkautionen für Gebäude.

14. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden

Erfasste latente Steueransprüche und Steuerschulden

Die Bildung von aktiven latenten Steuern erfolgt auf der Ebene einzelner Konzerngesellschaften, in denen im laufenden oder im vorangegangenen Geschäftsjahr ein Verlust erzielt wurde, nur insoweit, als die Inanspruchnahme in zukünftigen Perioden wahrscheinlich ist. Als Nachweis für die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme werden Planungsrechnungen sowie die aktuelle Geschäftsentwicklung der relevanten Gesellschaften in Erwägung gezogen. Im Geschäftsjahr 2013 waren latente Steuerforderungen in Höhe von TEUR 0 (2012: TEUR 151) bilanziert, die auf Gesellschaften entfielen, die im laufenden oder im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Verlust auswiesen.

Darüber hinaus waren zum 31. Dezember 2013 latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 88.664 (2012: TEUR 90.897) und auf temporäre Differenzen in Höhe von TEUR 27.021 (2012: TEUR 20.984) unberücksichtigt. Von den unberücksichtigten Verlustvorträgen sind TEUR 71.811 unverfallbar (2012: TEUR 53.302), TEUR 10.309 verfallen bis 2018 (2012: TEUR 7.302 bis 2017) und TEUR 6.544 verfallen nach 2018 (2012: TEUR 30.293 nach 2017).

in Tausend EUR Vermögenswerte Schulden Saldo    
  2013 2012 2013 2012 2013 2012
Sachanlagen 124 53 0 0 124 53
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 693 0 0 0 693 0
Vorräte 959 1.690 0 0 959 1.690
Leistungen an Arbeitnehmer 209 191 0 0 209 191
Währungsausgleichsposten 29 12 0 0 29 12
Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten 53 -638 0 0 53 -638
Immaterielle Vermögenswerte -711 0 0 0 -711 0
Sonstiges -71 -16 -300 -123 -371 -139
Steuerliche Verlustvorträge 3.328 4.096 0 0 3.328 4.096
Derivative Finanzinstrumente   0 0 0 0
Latente Steueransprüche (+) -schulden (-) 4.613 5.388 -300 -123 4.313 5.265

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der temporären Differenzen während des Geschäftsjahres:

  Stand am 1. Januar 2013 Erfolgswirksam erfasst Direkt im Sonstigen Ergebnis erfasst Stand am 31. Dezember 2013
in Tausend EUR        
Sachanlagen 53 71 0 124
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 693 0 693
Vorräte 1.690 -731 0 959
Pensionsrückstellungen 191 18 0 209
Währungsausgleichsposten 12 326 -309 29
Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten -638 691 0 53
Immaterielle Vermögenswerte 0 -711 0 -711
Sonstiges -139 -232 0 -371
Steuerliche Verlustvorträge 4.096 -768 0 3.328
Derivative Finanzinstrumente 0 0 0 0
  5.265 -643 -309 4.313
in Tausend EUR Stand am 1. Januar 2012 Erfolgswirksam erfasst Direkt im Sonstigen Ergebnis erfasst Stand am 31. Dezember 2012
Sachanlagen 10 43 0 53
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.160 -7.160 0 0
Vorräte 13.629 -11.932 -7 1.690
Pensionsrückstellungen 59 138 -6 191
Währungsausgleichsposten 0 -118 130 12
Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten -2.955 2.325 -8 -638
Anzahlungen 1.578 -1.578 0 0
Immaterielle Vermögenswerte 5.576 -5.576 0 0
Sonstiges -105 -26 -8 -139
Steuerliche Verlustvorträge 1.688 2.458 -50 4.096
Derivative Finanzinstrumente 1.567 1.221 -2.788 0
  28.207 -20.205 -2.737 5.265

15. Langfristige Forderungen aus laufenden Steuern

In den langfristigen Forderungen aus laufenden Steuern sind Forderungen aus einem bestehenden Körperschaftsteuerguthaben enthalten. Das Körperschaftsteuerguthaben wird über einen Zeitraum von fünf Jahren verteilt ausgezahlt. Der ausgewiesene Betrag entfällt auf Forderungen, die mehr als ein Jahr nach dem Bilanzstichtag fällig werden.

16. Vorräte

in Tausend EUR Anhang 2013 2012
       
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   23.307 49.272
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen   38.606 64.984
Fertige Erzeugnisse und Leistungen   0 1.790
Vorratsbestände beim Kunden   4.270 9.940
    66.183 125.986

in Tausend EUR Anhang 2013 2012
Materialaufwand 3 117.900 113.083
Erfolgswirksam erfasste Wertaufholungen des Geschäftsjahres 3 -17.127 0
    100.773 113.083
   
Abschreibungen auf Vorräte im Geschäftsjahr 3 35.012 40.947
Vorräte bewertet zum Nettoveräußerungswert   17.959 8.135
Buchwert der Vorräte, die als Sicherheit für Verbindlichkeiten verpfändet sind   0 0

Am 28. Juni 2013 wurden bei einem Feuer in England Vorräte mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 22.284 zerstört. Zu diesem Zeitpunkt waren die Vorräte um TEUR 17.127 auf einen Buchwert in Höhe von TEUR 5.157 abgeschrieben. Die zerstörten Vorräte wurden im Geschäftsjahr aufwandswirksam erfasst und sind als Materialaufwand ausgewiesen (2012: TEUR 0). Gleichzeitig wurde entsprechende Wertberichtigung aufgelöst.

17. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

in Tausend EUR 2013 2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.475 39.110
Wertberichtigungen -1.821 -1.819
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - netto 27.654 37.291
Aktive Rechnungsabgrenzung 735 955
Erstattung von Forschungs- und Entwicklungskosten 1.196 1.553
Geleistete Anzahlungen an Lieferanten 61 897
Umsatzsteuererstattungsansprüche 2.187 2.572
Sonstige Forderungen 746 1.683
Summe sonstige Vermögenswerte 4.925 7.660
  32.579 44.951

Die Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Wertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:

in Tausend EUR 2013 2012
Wertberichtigungen zum 1. Januar 1.819 389
Währungsdifferenzen -10 -7
Realisierte Verluste aus Wertminderungen 89 1.593
Inanspruchnahme -25 -29
Wertaufholungen -52 -127
Wertberichtigungen zum 31. Dezember 1.821 1.819

Altersstruktur von überfälligen aber nicht wertgeminderten Forderungen

in Tausend EUR 2013 2012
1 - 90 Tage überfällig 1.437 1.971
Mehr als 90 Tage überfällig 2.023 1.246

Aufgrund der weltweiten geografischen Streuung ist das Kreditrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen diversifiziert. Die Gesellschaft verlangt generell keine Sicherheiten für finanzielle Vermögenswerte. Jedoch werden, wie im Handel mit Investitionsgütern üblich, beim Verkauf von Anlagen in der Regel unwiderrufliche Akkreditive und Anzahlungen eingefordert, um das Kreditrisiko zu verringern.

Vom Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfielen zum Bilanzstichtag auf einen Kunden 16%. Darüber hinaus existiert keine weitere Kundenforderung aus Lieferungen und Leistungen, deren Saldo mehr als 10% des Gesamtbetrags ausmacht. Im Geschäftsjahr 2012 entfielen 26% des Gesamtbetrags der Forderungen auf einen Kunden. Kein weiterer Kunde wies einen Forderungssaldo von mehr als 10% des Gesamtbetrags aus. Bei der Ermittlung des Konzentrationsrisikos werden verschiedene Handelspartner zusammengefasst, wenn es sich dabei um verbundene Unternehmen handelt.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag überfällige Forderungen, für die keine Risikovorsorge getroffen wurde, in Höhe von TEUR 3.460 (2012: TEUR 3.217) enthalten. Obwohl die jeweiligen Forderungssalden nicht gesichert sind, sind nach Einschätzung der Gesellschaft diese Beträge im vollen Umfang einbringlich, da keine wesentliche Verschlechterung der Kreditfähigkeit eingetreten ist.

Bei der Bestimmung von möglicherweise wertgeminderten finanziellen Vermögenswerten berücksichtigt die Gesellschaft die Wahrscheinlichkeit der Einbringlichkeit auf der Grundlage von Überfälligkeiten bestimmter Forderungen. Weiterhin wird eine Beurteilung der Fähigkeit aller Vertragspartner, ihren Verpflichtungen nachzukommen, vorgenommen.

18. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Bei den sonstigen finanziellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 138.853 (2012: TEUR 109.756) handelt es sich um Festgeldanlagen bei Banken mit einer Laufzeit von mehr als 3 Monaten bei Vertragsabschluss.

Die Analyse der Laufzeiten von Festgeldern zum 31. Dezember 2013 und 2012 stellt sich wie folgt dar:

in Tausend EUR 2013 2012
Festgelder mit einer Laufzeit bis zu 180 Tagen 38.853 94.756
Festgelder mit einer Laufzeit zwischen 181 und 365 Tagen 100.000 15.000
  138.853 109.756

19. Liquide Mittel

in Tausend EUR 2013 2012
Kassenbestand 5 9
Guthaben bei Kreditinstituten 167.449 99.725
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 167.454 99.734

Liquide Mittel beinhalten kurzfristige Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von 3 Monaten oder weniger bei Vertragsabschluss. Der Buchwert entspricht dem beizulegenden Zeitwert.

Guthaben bei Kreditinstituten waren weder zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres noch des Vorjahres als Sicherheit hinterlegt.

20. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

  2013 2012
Stand am 1. Januar 101.975.023 101.789.527
Kapitalerhöhung 10.638.422 185.496
Gezeichnetes und eingezahltes Kapital (inklusive eigener Anteile) am 31. Dezember 112.613.445 101.975.023
 
Abzüglich der eigenen Anteile -1.078.925 -1.078.925
Gezeichnetes und eingezahltes Kapital nach IFRS am 31. Dezember 111.534.520 100.896.098

Das Grundkapital der Gesellschaft setzt sich ausschließlich aus nennwertlosen Stückaktien zusammen und war sowohl im Geschäfts- als auch im Vorjahr vollständig eingezahlt. Jede Stückaktie entspricht einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 am Grundkapital.

Genehmigte Anteile

Die genehmigten Anteile beliefen sich inklusive Grundkapital, genehmigtem und bedingtem Kapital auf EUR 203.422.077 (2012: EUR 203.579.052).

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen Aufgelder aus Kapitalerhöhungen sowie den kumulierten Personalaufwand aus den Aktienoptionsprogrammen.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden 10.638.422 Aktien ausgegeben, wovon 10.223.133 Stück unter Ausschluss von Bezugsrechten in einem beschleunigten Bietungsverfahren an qualifizierte Investoren ausgegeben wurden. Die restlichen neuen Aktien wurden im Rahmen Ausübungen von Aktienoptionen ausgegeben. Die im Geschäftsjahr 2012 ausgegebenen Aktien entfielen sämtlich auf die Ausübung von Aktienoptionen.

Das in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals dargestellte Kapital entspricht dem durch das Unternehmen gemanagte Kapital. Das Unternehmen betrachtet die Kapitalausstattung als angemessen.

Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen

in Tausend EUR Währungsumrechnung Derivative Finanzinstrumente Summe
Stand am 31. Dezember 2010 -10.995 -340 -11.335
Veränderung Währungsumrechnung 6.930   6.930
Veränderung unrealisierte Gewinne/Verluste vor Steuern -9.032 -9.032
Latente Steuern 2.934 2.934
Stand am 31. Dezember 2011 -4.065 -6.438 -10.503
Veränderung Währungsumrechnung 1.512   1.512
Veränderung unrealisierte Gewinne/Verluste vor Steuern 9.226 9.226
Latente Steuern -2.788 -2.788
Stand am 31. Dezember 2012 -2.553 0 -2.553
Veränderung Währungsumrechnung -6.130   -6.130
Stand am 31. Dezember 2013 -8.683 0 -8.683

Der Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung umfasst alle Differenzen aus der Umrechnung der Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist.

Unter dem Posten „Derivative Finanzinstrumente“ wird der wirksame Teil der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von Cashflow-Sicherungsinstrumenten erfasst.

21. Ergebnis je Aktie

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

Zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während des Berichtzeitraums in Umlauf befindlichen Stammaktien zugrunde gelegt.

Verwässertes Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien sowie der Stammaktien mit eventuellem Verwässerungseffekt aus der Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms.

  2013 2012 2011
Ergebnis je Aktie      
Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss, der den Gesellschaftern der AIXTRON SE zurechenbar ist, in TEUR -101.016 -145.436 79.536
Gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien zum Zweck der Berechnung des Ergebnis des Aktie 103.016.618 100.805.804 100.530.006
Unverwässertes Ergebnis je Aktie in (EUR) -0,98 -1,44 0,79
 
Verwässertes Ergebnis je Aktie
Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss, der den Gesellschaftern der AIXTRON SE zurechenbar ist, in TEUR -101.016 -145.436 79.536
Gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien zum Zweck der Berechnung des Ergebnis des Aktie 103.016.618 100.805.804 100.530.006
Verwässerungseffekt von Aktienoptionen 0 0 1.304.711
Gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien zum Zweck der Berechnung des Ergebnis des Aktie (verwässert) 103.016.618 100.805.804 101.834.717
Verwässertes Ergebnis je Aktie in (EUR) -0,98 -1,44 0,78

Nachstehende ausgegebene Wertpapiere wurden bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie nicht berücksichtigt, da ihr Effekt der Verwässerung entgegenwirken würde:

Anzahl der Aktien 2013 2012 2011
Aktienoptionen 3.289.025 3.366.396 2.305.590

22. Leistungen an Arbeitnehmer

Beitragsorientierte Pläne

Die Gesellschaft gewährt ihren berechtigten Arbeitnehmern Zuschüsse zu Altersversorgungsmaßnahmen im Rahmen von ver-schiedenen beitragsorientierten Pensionsplänen. Die im Rahmen dieser Verträge anfallenden Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf zwei Pensionspläne bei Tochtergesellschaften. Die einzuzahlenden Beträge dürfen 10% des Grundgehalts der teilnahmeberechtigten Mitarbeiter nicht übersteigen. Im Geschäftsjahr 2013 belief sich der Aufwand aus Beitragszahlungen im Rahmen von beitragsorientierten Plänen auf TEUR 1.340 (2012: TEUR 1.712, 2011: TEUR 1.338).

Zusätzlich zu diesen Altersvorsorgemaßnahmen ist die Gesellschaft in den meisten Ländern, in denen sie tätig ist, verpflichtet, Beiträge in staatliche Rentenversicherungssysteme zu leisten. Dabei ist ein bestimmter Prozentsatz der Lohn- und Gehaltskosten als Beitrag zu zahlen. Die Verpflichtung der Gesellschaft besteht allein in der Zahlung der Beiträge.

Leistungsorientierte Pläne

Im Rahmen leistungsorientierter Altersversorgungspläne bestehen bei der Gesellschaft Verpflichtungen gegenüber zwei ehemaligen Vorstandsmitgliedern der AIXTRON SE. Dabei handelt es sich um finale Gehaltspläne.

Im Rahmen dieser Pensionspläne wurden weder im Geschäftsjahr 2013 noch in den zwei vorangegangenen Jahren Zahlungen getätigt. Der Wert der Pensionsverpflichtungen wird jährlich zum 31. Dezember ermittelt. Im Geschäftsjahr 2010 wurden diese Pensionsverpflichtungen an eine Versicherungsgesellschaft übertragen. Der daraus resultierende Versicherungsvertrag wird gemäß IAS 19.104 als Planvermögen angesetzt. Nach der Übertragung der Pensionsverpflichtungen auf die Versicherungsgesellschaft beträgt die garantierte Rentensteigerung nur noch 1%. Die Gesellschaft erwartet keine weiteren Verpflichtungen aus diesen Verträgen.

Entwicklung des Barwertes der Nettoverpflichtung

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Barwert der Nettoverpflichtungen am 1. Januar 1.466 1.024 1.048
Zinsaufwand 48 54 51
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste -29 388 -58
Abgeltung     -17
Barwert der Nettoverpflichtungen am 31. Dezember 1.485 1.466 1.024

Entwicklung der Pensionsrückstellung zum 31.12.

in Tausend EUR 2013 2012 2011 2010 2009
Barwert der Nettoverpflichtungen 1.485 1.466 1.024 1.048 1.064
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -1.485 -1.466 -1.024 -1.031 0
Pensionsrückstellung 0 0 0 17 1064

In der Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Zinsaufwand 0 0 0
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 0 0 -17
  0 0 -17

Entwicklung des Planvermögens

in Tausend EUR 2013 2012 2011
1. Januar 1.466 1.024 1.031
Beiträge der finanzierenden Gesellschaften 0 0 0
Erträge aus dem Planvermögen 48 54 51
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste -29 388 -58
  1.485 1.466 1.024

Der Ertrag in Höhe von TEUR 0 wird im Geschäftsjahr 2013 (2012: Ertrag TEUR 0, 2011: Aufwand TEUR 17) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen.

Die folgende Tabelle zeigt die zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen:

  2013 2012
Biometrische Berechnungsannahmen Heubeck Richttafeln 2005 G Heubeck Richttafeln 2005 G
Zinssatz am 31. Dezember 3,40% 3,30%
Erwartete Gehaltssteigerungen 0,00% 0,00%
Erwartete Rentensteigerungen 1,00% 1,00%
Erwartete Rendite auf das Planvermögen 3,40% 3,30%

23. Aktienbasierte Vergütungen

Die Gesellschaft verfügt über verschiedene Aktienoptionsprogramme, nach denen Stammaktien und AIXTRON American Depository Shares (ADS) an Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben werden können. Jede AIXTRON ADS repräsentiert das wirtschaftliche Eigentum an einer AIXTRON Stammaktie. Im Folgenden werden diese Pläne erläutert:

AIXTRON Aktienoptionsprogramm 1999

Im Mai 1999 wurden Optionen zum Erwerb von 3.000.000 Stammaktien genehmigt (nach Inkrafttreten von Kapitalerhöhungen, Aktiensplitts und der Euro-Umstellung). Die Aktienoptionen können letztmalig nach Ablauf von 15 Jahren seit ihrer Ausgabe ausgeübt werden. Gemäß den Bedingungen des Programms von 1999 werden Optionen zu einem Preis in Höhe des durchschnittlichen Schlusskurses der letzten 20 Handelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Gewährungstag gewährt. Im Rahmen dieses Programms waren zum 31. Dezember 2013 890.976 Optionen für den Kauf von 1.514.710 Stammaktien im Umlauf.

AIXTRON Aktienoptionsprogramm 2002

Im Mai 2002 wurden Optionen zum Erwerb von 3.511.495 Stammaktien genehmigt. Die Optionen sind in gleichen Tranchen zu je 25% pro Jahr mit Ablauf des zweiten Jahres nach Gewährung ausübbar. Die Optionen verfallen zehn Jahre nach ihrer Gewährung. Gemäß den Bedingungen des Programms von 2002 werden die Optionen zu einem Preis in Höhe des durchschnittlichen Schlusskurses der letzten 20 Handelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Gewährungstag gewährt, zuzüglich einer Prämie von 20% des durchschnittlichen Schlusskurses. Es wurden keine Optionen zu einem Ausübungspreis unterhalb des Marktwerts gewährt. Zum 31. Dezember 2013 waren im Rahmen dieses Programms insgesamt 161.447 Optionen für den Kauf von ebenso vielen Stammaktien im Umlauf.

AIXTRON Aktienoptionsprogramm 2007

Im Mai 2007 wurden 3.919.374 Aktienoptionen zum Ankauf von Stammaktien ausgegeben. Die Hälfte der zugeteilten Aktienoptionen kann dabei nach einer Wartezeit von mindestens zwei Jahren ausgeübt werden, weitere 25% nach mindestens drei Jahren und die verbleibenden 25% nach mindestens vier Jahren. Die Optionen verfallen zehn Jahre nach Gewährung. Gemäß den Bedingungen des Programms von 2007 werden die Optionen zu einem Preis in Höhe des durchschnittlichen Schlusskurses der letzten 20 Handelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Gewährungstag zuzüglich 20% gewährt. Insgesamt waren am 31. Dezember 2013 1.607.278 Optionen für den Kauf von ebenso vielen Stammaktien im Rahmen dieses Programms im Umlauf.

AIXTRON Aktienoptionsprogramm 2012

Im Mai 2012 wurden Aktienoptionen zum Ankauf von Stammaktien ausgegeben. Die zugeteilten Aktienoptionen können dabei nach einer Wartezeit von mindestens vier Jahren ausgeübt werden. Die Optionen verfallen zehn Jahre nach Gewährung. Gemäß den Bedingungen des Programms von 2012 werden die Optionen zu einem Preis in Höhe des durchschnittlichen Schlusskurses der letzten 20 Handelstage an der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Gewährungstag zuzüglich 30% gewährt. Am 31. Dezember 2013 waren keine Optionen im Rahmen dieses Programms ausgegeben.

Genus Aktienoptionsprogramm 2000

Mit Erwerb der Genus, Inc. übernahm die Gesellschaft das Genus-Incentive-Aktienoptionsprogramm 2000. Am Tag des Unternehmenszusammenschlusses mit der Genus, Inc. waren im Rahmen dieses Plans Optionen genehmigt worden, die zum Erwerb von 2.013.487 AIXTRON ADS berechtigten. Vor dem 3. Oktober 2003 gewährte Optionen haben eine Sperrfrist von drei Jahren und eine Laufzeit von fünf Jahren ab Zeichnungsdatum. Nach dem 3. Oktober 2003 gewährte Optionen haben eine Sperrfrist von vier Jahren und eine Laufzeit von zehn Jahren ab Zeichnungsdatum. Weitere Ausübungsbedingungen bestehen nicht.

Insgesamt waren am 31. Dezember 2012 5.590 Optionen für den Bezug von AIXTRON ADS im Rahmen dieses Programms ausstehend. Ausgeübte Optionen werden aus den im Trust befindlichen Aktien (siehe Anmerkung 20) bedient.

Zusammenfassung der Aktienoptionsgeschäfte

AIXTRON Aktienoptionen Anzahl der
Aktien
Durchschnittlicher Ausübungspreis (EUR) Anzahl der Aktien Durchschnittlicher Ausübungspreis (EUR)
  2013 2012
Stand am 1. Januar 4.274.126 21,68 4.519.641 21,06
Im Berichtsjahr gewährt 0 0,00 31.000 15,75
Im Berichtsjahr ausgeübt 415.289 5,31 185.496 4,79
Im Berichtsjahr verwirkt 575.402 23,29 91.019 23,29
Ausstehend am Periodenende 3.283.435 23,47 4.274.126 21,68
Ausübbar am Periodenende 2.014.503 26,22 937.426 23,24

Genus Aktienoptionen

Genus Aktienoptionen Anzahl der
Aktien
Durchschnittlicher Ausübungspreis (USD) Anzahl der Aktien Durchschnittlicher Ausübungspreis (USD)
  2013 2012 
Stand am 1. Januar 6.610 7,44 6.610 7,44
Im Berichtsjahr ausgeübt 0 0 0 0
Im Berichtsjahr verwirkt 1.020 12,35 0 0
Ausstehend am Periodenende 5.590 6,55 6.610 7,44
Ausübbar am Periodenende 5.590 6,55 6.610 7,44

AIXTRON Aktienoptionen am 31. Dezember 2013

Ausübungspreis (EUR) Anzahl der potenziellen Aktien aus ausstehenden Optionen Anzahl der auf ausübbare Optionen entfallenden Aktien Durchschnittliche Restlaufzeit (in Jahren)
18,70 406.824 406.824 0,5
67,39 334.416 334.416 1,5
26,93 310.800 0 2,5
7,48 462.670 0 3,5
6,17 39.322 39.322 0,5
3,83 122.125 122.125 2,5
10,09 226.325 226.325 4,0
4,17 133.553 133.553 5,0
24,60 590.950 443.213 6,0
26,60 617.450 308.725 7,0
12,55 14.000 0 8,0
15,75 25.000 0 9,0
  3.283.435 2.014.503  

Genus Aktienoptionen am 31. Dezember 2013

Ausübungspreis (USD) Anzahl der potenziellen Aktien aus ausstehenden Optionen Anzahl der auf ausübbare Optionen entfallenden Aktien Durchschnittliche Restlaufzeit (in Jahren)
3,55 1.000 1.000 0,9
7,20 4.590 4.590 0,3
  5.590 5.590  

Bewertungsannahmen zur Ermittlung der Zeitwerte der Aktienoptionen und des Aufwands aus Aktienoptionen

Der beizulegende Zeitwert von Personalleistungen wird mit dem Zeitwert der im Gegenzug für die erbrachte Leistung gewährten Aktienoptionen bewertet. Der Zeitwert der Aktienoptionen wird anhand eines Binomialmodells ermittelt. Dabei werden gemäß den Anwendungsvorschriften von IFRS 2 nur die Optionen bewertet, die nach dem 7. November 2002 ausgegeben wurden. Im Geschäftsjahr 2013 ergab sich ein Personalaufwand aus allen anteilsbasierten Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente in Höhe von TEUR 731 (2012: TEUR 3.453, 2011: TEUR 5.064).

Zum 31. Dezember 2013 ist für die zu diesem Zeitpunkt noch ausstehenden Optionen Aufwand in Höhe von TEUR 622 noch nicht erfasst. Dieser Aufwand wird bis zum Geschäftsjahr 2016 als Personalaufwand erfasst werden, und zwar in 2014 voraussichtlich TEUR 541, in 2015 voraussichtlich TEUR 79 und in 2016 voraussichtlich TEUR 2.

AIXTRON Aktienoptionen gewährt

  in 2013 in 2012 in 2011
Zeitwert zum Zusagezeitpunkt N/A 4,66 € 3,22 €
Preis je Aktie N/A 12,74 € 9,95 €
Ausübungspreis N/A 15,75 € 12,55 €
Erwartete Volatilität N/A 55,96% 59,03%
Laufzeit der Option N/A 10,0 Jahre 10,0 Jahre
Erwartete Dividendenzahlungen N/A 0,33 € 0,38 €
Risikoloser Zinssatz N/A 1,47% 2,02%

Die erwartete Volatilität wird aus der historisch beobachteten Volatilität abgeleitet.

24. Rückstellungen

Entwicklung und Zusammensetzung der Rückstellungen:

in Tausend EUR 01.01.2013 Wechselkurseffekt Inanspruchnahme Auflösung Zuführung 31.12.2013 kurzfristig langfristig
Personal 8.244 -120 5.808 925 4.314 5.705 5.705 0
Gewährleistungen 6.252 29 1.107 2 7.417 12.589 10.846 1.743
Drohverlust 4.669 -6 2.021 0 2.760 5.402 5.402 0
Provisionen 2.170 -1 1.623 106 813 1.253 1.253 0
Sonstige 8.075 -69 5.113 191 6.406 9.108 8.874 234
Summe 29.410 -167 15.672 1.224 21.710 34.057 32.080 1.977

in Tausend EUR 01.01.2012 Wechselkurseffekt Inanspruchnahme Auflösung Zuführung 31.12.2012 kurzfristig langfristig
Personal 14.407 -56 11.466 2.015 7.374 8.244 8.244 0
Gewährleistungen 3.579 -23 3.135 96 5.927 6.252 5.262 990
Drohverlust 416 0 19 399 4.671 4.669 4.669 0
Provisionen 6.538 -3 5.543 0 1.178 2.170 2.170 0
Sonstige 11.618 -92 9.047 148 5.744 8.075 7.859 216
Summe 36.558 -174 29.210 2.658 24.894 29.410 28.204 1.206

Personalrückstellungen

Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Gehaltskosten und Boni als finanzielle Verbindlichkeiten.

Drohverlustrückstellungen

Die Drohverlustrückstellungen beinhalten Rückstellungen im Zusammenhang mit vertraglichen Vereinbarungen, bei denen die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung den zu erwartenden wirtschaftlichen Nutzen des Vertrages übertreffen. Dies betrifft im Wesentlichen Abnahmeverpflichtungen von Materialen die über dem prognostizierten zukünftigen Bedarf liegen.

Provisionen

Provisionen werden an Vertriebspartner gezahlt und werden als finanzielle Verbindlichkeiten erfasst.

Gewährleistungen

Unter den Gewährleistungen werden die während der normalen Gewährleistungsfrist geschätzten, unvermeidbaren Kosten für Lieferung von Ersatzteilen und Serviceleistungen erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die geschätzten Aufwendungen für empfangene Dienstleistungen.

Es wird erwartet, dass sowohl zum 31. Dezember 2013 als auch zum 31. Dezember 2012 die kurzfristigen Rückstellungen, innerhalb eines Jahres und die langfristigen Rückstellungen innerhalb des zweiten Jahres nach dem jeweiligen Bilanzstichtag in Anspruch genommen werden.

25. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

in Tausend EUR 2013 2012
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.517 9.683
 
Sonstige Verbindlichkeiten aus Zuschüssen 1.507 1.740
Verbindlichkeiten Lohn- und Kirchensteuer, Sozialversicherung 1.111 981
Verbindlichkeiten Umsatzsteuer 94 739
Sonstige Verbindlichkeiten 236 323
2.948 3.783
  16.465 13.466

Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht annähernd ihrem Zeitwert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Zuschüssen, Steuern und sonstige Verbindlichkeiten haben in der Regel ein Zahlungsziel von 90 Tagen nach Eingang der betreffenden Ware oder Erhalt der Dienstleistung.

26. Finanzinstrumente

Näheres zu den wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen und -methoden, die als Bewertungsgrundlagen zur Erstellung des Jahresabschlusses angewandt wurden, und die sonstigen Rechnungslegungsgrundsätze, die relevant für ein Verständnis des Abschlusses sind, sind aus Anmerkung 2 ersichtlich.

Ziele des Kreditrisikomanagements

Die Gesellschaft versucht, die Effekte aus allen Risiken, die aufgrund von finanziellen Transaktionen auftreten könnten, zu minimieren. Wichtigste Aspekte sind dabei die Aufdeckung der Liquiditäts-, Kredit-, Zins- und Währungsrisiken, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben können.

Das zentrale Management des AIXTRON Konzerns koordiniert den Zugang zu nationalen und internationalen Finanzinstitutionen. Darüber hinaus überwacht und verwaltet es mittels interner Risikoberichte die finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Das Berichtswesen analysiert die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Ausmaß der jeweiligen Risiken. Diese Risiken umfassen alle Aspekte des Unternehmens, einschließlich der finanziellen Risiken. Das Risikomanagement-System entspricht den Empfehlungen zur Unternehmensführung, wie sie im Deutschen Corporate Governance Kodex spezifiziert sind.

Derivative Finanzinstrumente werden zur Absicherung von Wechselkursrisiken genutzt.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ihren bestehenden oder zukünftigen Verpflichtungen aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von flüssigen Mitteln nachzukommen. Die Steuerung von Liquiditätsrisiken ist eine der zentralen Aufgaben der AIXTRON SE. Auf der Grundlage einer regelmäßigen Finanz- und Liquiditätsplanung werden die Zahlungsfähigkeit und die damit verbundene Flexibilität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt.

Zum 31. Dezember 2013 hatte die Gesellschaft keine Bankverbindlichkeiten (2012: TEUR 0). Finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 16.465 (2011 TEUR 13.466) bestanden aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten, die alle innerhalb eines Jahres fällig sind. Diese sind zusammen mit einer Analyse der Laufzeiten aus Anmerkung 25 ersichtlich.

Zum 31. Dezember 2013 hielt die Gesellschaft TEUR 167.454 an liquiden Mitteln (2012 TEUR 99.734) sowie Festgelder bei Banken in Höhe von TEUR 138.853 (2012 TEUR 109.756).

Bonitätsrisiko

Finanzielle Vermögenswerte, die einem allgemeinen Bonitätsrisiko ausgesetzt sind, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (siehe Anmerkung 17) sowie liquide Mittel.

Der Konzern hält seine liquiden Mittel bei Banken mit einer guten Bonität. Das zentrale Management der Gesellschaft führt eine Risikoeinschätzung für jedes Finanzinstitut durch, mit dem Geschäftsbeziehungen unterhalten werden, und setzt auf dieser Grundlage Kreditlinien bei den einzelnen Finanzinstituten fest. Zur Minimierung des Ausfallrisikos und Steuerung von Risikokonzentrationen werden diese Kreditlinien von Zeit zu Zeit einer Prüfung unterzogen.

Das maximale Engagement der Gesellschaft im Hinblick auf das Kreditrisiko ist der Gesamtbetrag der Forderungen, Finanzanlagen und Barguthaben, wie sie in den Anmerkungen 17, 18 und 19 beschrieben werden.

Forderungen die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, können maximal bis zu ihrem beizulegenden Zeitwert auf das Kreditrisiko angerechnet werden. Es werden keine Derivate oder ähnliche Instrumente zur Reduzierung des Kreditrisikos eingesetzt und es hat keine einfache oder kumulative Veränderung des beizulegenden Zeitwertes im Geschäftsjahr gegeben, die dem Kreditrisiko zurechenbar wäre.

Marktrisiko

Durch ihre Geschäftsaktivitäten ist die Gesellschaft Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken sind als nicht wesentlich einzustufen, da die Gesellschaft nur in geringer Höhe Zinserträge erwirtschaftet. Das Unternehmen verwendet keine derivativen Finanzinstrumente, um Zinsrisiken zu steuern. Termingelder werden bei den Banken des Unternehmens zu den üblichen Marktzinssätzen abgeschlossen, die bei der Anlage der Mittel für den jeweiligen Zeitraum und die Währung gültig sind. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich in der Einschätzung, Bewertung und Steuerung von Marktrisiken keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Fremdwährungsrisiken

Zur Absicherung des Wechselkursrisikos verwendet das Unternehmen verschiedene Arten von derivativen Finanzinstrumenten. Dies umfasst auch Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Wechselkursrisikos aus dem Export von Anlagen. Die wesentlichen Risiken für das Unternehmen ergeben sich aus Wechselkursschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und GB-Pfund.

Die Buchwerte der zum Stichtag in Fremdwährung ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

in Tausend EUR Verbindlichkeiten  Vermögenswerte 
  2013 2012  2013 2012
US-Dollar -44.424 -43.342  83.781 72.064
GB-Pfund -1.612 -2.168  15.227 17.124

Wechselkursrisiken werden regelmäßig überprüft und durch eine Sensitivitätsanalyse des Unternehmens überwacht.

Fremdwährungssensitivitätsanalyse

Das Unternehmen ist durch seine weltweiten Aktivitäten hauptsächlich dem Wechselkursrisiko durch US-Dollar und Pfund Sterling ausgesetzt.

Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Unternehmens für den Fall einer 10%igen Wertänderung des Euros gegenüber dem US-Dollar. Eine positive Zahl weist auf einen Anstieg des Jahresergebnisses und des Eigenkapitals, eine negative Zahl auf einen Rückgang des Jahresergebnisses und des Eigenkapitals hin.

Wertanstieg des Euro um 10% USD Währungseffekt
in Tausend EUR 2013 2012
Gewinn oder Verlust 530 1.266
Sonstiges Ergebnis -  
     
Wertverlust des Euro um 10% USD Währungseffekt
in Tausend EUR 2013 2012
Gewinn oder Verlust -530 -1.266
Sonstiges Ergebnis -  

Die Sensitivitätsanalyse repräsentiert ausschließlich das Wechselkursrisiko zum Bilanzstichtag. Sie ermittelt sich aus einer 10%igen Neubewertung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, welche zum 31. Dezember auf US-Dollar lauten. Die Sensitivitätsanalyse beschreibt den Effekt, der sich aus einer 10%igen Abweichung des Wechselkurses zum am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurs ergibt. Sie gibt nicht den Effekt einer nachhaltigen 10%igen Veränderung der Wechselkurse über das gesamte Geschäftsjahr wieder.

Devisentermingeschäfte

Die Gesellschaft hatte zum 31. Dezember 2013 sowie zum 31. Dezember 2012 keine Verträge aus Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Sicherungsgeschäfte zur Absicherung von Zahlungsströmen in Fremdwährung (Cashflow-Hedges)

Zum 31. Dezember 2013 bestehen keine unrealisierte Gewinne aus Devisentermingeschäften, die erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst sind (2012: TEUR 0).

Es bestanden zum 31. Dezember 2012 im Eigenkapital erfasste, nicht realisierte Verluste in Höhe von TEUR 0 (nicht realisierte Verluste 31. Dezember 2011: TEUR 6.438). Die in 2013 tatsächlich aus Kurssicherungsgeschäften realisierten Verluste betragen TEUR 0 (2012: Gewinn TEUR 8.531).

Fremdwährungsoptionsgeschäfte

Es bestehen weder zum 31. Dezember 2012 noch zum 31. Dezember 2013 Optionsverträge.

Beizulegender Zeitwert

Liquide Mittel, Kredite und Forderungen und bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und Schulden werden beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. In der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte" sind abgegrenzte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Diese resultieren aus der Differenz zwischen der Bewertung zum beizulegendem Zeitwert der Umsätze (Anmerkung 3) und dem in Rechnung gestellten Betrag. Der beizulegende Zeitwert entspricht Stufe 2 in der Hierarchie der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts.

Die in der Bilanz ausgewiesenen beizulegenden Zeit- und Buchwerte der Finanzinstrumente werden in den folgenden Tabellen dargestellt. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlickheiten sind in Kategorien eingeteilt:

Finanzielle Vermögenswerte 2013

in Tausend EUR Liquide Mittel Kredite und Forderungen Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Gesamtbuchwerte und beizulegende Zeitwerte
  Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert  
Liquide Mittel 167.454 0 0 0 167.454
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 138.853 0 138.853
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 907 0 0 907
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 27.266 0 388 27.654
Gesamt 167.454 28.173 138.853 388 334.868
Fortgeführte Anschaffungskosten 167.454 28.173 138.853   334.480
Beizulegender Zeitwert       388 388

Finanzielle Verbindlichkeiten 2013

in Tausend EUR Liquide Mittel Kredite und Forderungen Sonstige Verbindlichkeiten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Gesamtbuchwerte und beizulegende Zeitwerte
  Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 13.517 0 13.517
Erhaltene Anzahlungen (nicht im Anwendungsbereich von IFRS 7) 0 0 46.188 0 46.188
Gesamt 0 0 59.705 0 59.705
Fortgeführte Anschaffungskosten 0 0 59.705   59.705
Beizulegender Zeitwert       0 0

Finanzielle Vermögenswerte 2012

in Tausend EUR Liquide Mittel Kredite und Forderungen Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Gesamtbuchwerte und beizulegende Zeitwerte
  Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert  
Liquide Mittel 99.734 0 0 0 99.734
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 109.756 0 109.756
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 677 0 0 677
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 29.683 0 7.608 37.291
Gesamt 99.734 30.360 109.756 7.608 247.458
Fortgeführte Anschaffungskosten 99.734 30.360 109.756   239.850
Beizulegender Zeitwert       7.608 7.608

Finanzielle Verbindlichkeiten 2012

in Tausend EUR Liquide Mittel Kredite und Forderungen Sonstige Verbindlichkeiten Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Gesamtbuchwerte und beizulegende Zeitwerte
  Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 9.683 0 9.683
Erhaltene Anzahlungen (nicht im Anwendungsbereich von IFRS 7) 0 0 45.969 0 45.969
Gesamt 0 0 55.652 0 55.652
Fortgeführte Anschaffungskosten 0 0 55.652   55.652
Beizulegender Zeitwert       0 0

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, entspricht der beizulegende Zeitwert dem Buchwert. Alle anderen Forderungen/Verbindlichkeiten mit der Bewertung zu den fortgeführten Anschaffungskosten werden auf den beizulegenden Zeitwert abgezinst.

27. Operating Leasing

Leasingverhältnisse als Leasingnehmer

Die Leasingzahlungen im Rahmen unkündbarer Operating-Leasingverhältnisse haben folgende Fälligkeiten:

in Tausend EUR  
Bis zu einem Jahr 3.342
Nach einem Jahr bis zu fünf Jahren 4.667
nach fünf Jahren 258
  8.267

Die Gesellschaft mietet bestimmte Büro- und Produktionsgebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Fahrzeuge im Rahmen verschiedener Operating-Leasingvereinbarungen. Für den wesentlichen Teil der Leasingvereinbarungen über Büro- und Produktionsgebäude bestehen Mietverlängerungsoptionen seitens der Gesellschaft. Die Leasingvereinbarungen haben in der Regel eine Laufzeit zwischen einem und 15 Jahren. In keinem der Leasingverhältnisse sind bedingte Mietzahlungen vorgesehen.

Die gesamten Aufwendungen für Leasingverträge beliefen sich auf TEUR 3.957, TEUR 4.393 bzw. TEUR 4.490 für die Geschäftsjahre 2013, 2012 bzw. 2011.

28. Sonstige Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2013 weist die Gesellschaft ein Bestellobligo für die nächsten zwölf Monate in Höhe von TEUR 30.270 (2012: TEUR 33.860) aus. Die Verpflichtungen aus Investitionen in den folgenden zwölf Monaten betragen zum 31. Dezember 2013 TEUR 831 (2012: TEUR 437).

29. Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs ist AIXTRON gelegentlich Partei in Rechtsstreitigkeiten oder kann mit Klagen bedroht werden. Der Vorstand analysiert diese Sachverhalte regelmäßig unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten einer Abwendung und der Abdeckung möglicher Schäden durch Versicherungen und bildet, wenn nötig, angemessene Rückstellungen. Es wird nicht erwartet, dass derartige Sachverhalte einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage haben werden.

30. Identität von nahe stehenden Unternehmen und Personen

Zu den nahe stehenden Personen der Gesellschaft gehören die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder.

Vergütung des Vorstands

Für die Festlegung der Struktur des Vergütungssystems sowie der Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder ist der Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit zuständig. Er berät und überprüft die Vergütung regelmäßig auf ihre Angemessenheit.

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der AIXTRON SE orientiert sich an der wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie den Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch an der üblichen Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen wie auch an der Vergütungsstruktur, die ansonsten im Unternehmen gilt. Zusätzlich werden die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Erfahrung und persönliche Leistung sowie die langfristige Bindung an das Unternehmen bei der Bemessung der Vergütung berücksichtigt.

Die Vorstandsvergütung besteht aus drei Komponenten: einer festen Vergütung (einschließlich Sachbezügen und Zuschüssen für eine private Altersvorsorge), einem variablen Bonus und einer optionalen aktienbasierten Vergütung.

Für die feste Vergütung ist im Vorstandsdienstvertrag ein Jahreseinkommen festgelegt. Das Fixum als erfolgsunabhängige Grundvergütung wird monatlich (13-mal pro Jahr) als Gehalt ausgezahlt. Hinzu kommen Sachbezüge, im Wesentlichen aus der Dienstwagenbenutzung, sowie Zuschüsse für eine private Altersversorgung.

Für Verträge die vor 2013 abgeschlossen wurden, orientiert sich der variable Bonus am Konzernjahresüberschuss. Er wird aus einem „Gesamttantiemetopf“ gezahlt, der insgesamt bis zu 10 % des modifizierten Konzernjahresüberschusses, jedoch maximal EUR 6,5 Mio., ausmachen kann. Der modifizierte Konzernjahresüberschuss ergibt sich aus dem vom Abschlussprüfer testierten Konzernabschluss (IFRS) der Gesellschaft, vermindert um einen Konzern-Verlustvortrag und um Beträge, die nach Gesetz oder Satzung im Jahresabschluss der AIXTRON in Gewinnrücklagen einzustellen sind. Der Konzern-Verlustvortrag ergibt sich aus Konzernjahresfehlbeträgen aus Vorjahren, vermindert um Konzernjahresüberschüsse aus darauf folgenden Geschäftsjahren.

Zusätzlich können die Mitglieder des Vorstands als variable Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter eine aktienbasierte Vergütung in Form von Optionsrechten aus den Aktienoptionsprogrammen der AIXTRON beziehen. Die Aktienoptionsprogramme, einschließlich der Ausübungshürden, werden jeweils in der Hauptversammlung beschlossen. Die Anzahl der Optionsrechte für den Vorstand wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Eine genaue Auflistung der ausstehenden Vorstandsoptionen sowie eine Erläuterung zu den einzelnen Aktienoptionsprogrammen befinden sich weiter unten.

Die Angemessenheit der vorstehenden Vergütungsleistungen wird regelmäßig durch den Aufsichtsrat überprüft. Dabei wird auch darauf geachtet, dass diese nicht zum Eingehen unangemessener Risiken verleiten.

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Vorstandsmandats aufgrund Widerrufs der Bestellung erhält das Vorstandsmitglied eine Abfindung in Höhe der für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages von der Gesellschaft voraussichtlich geschuldeten festen und variablen Bezüge, maximal jedoch in Höhe von zwei Jahresbezügen (Abfindungs-Cap). Über diese Abfindung hinausgehende Leistungen sind ausgeschlossen.

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung des Vorstandsmandats und einvernehmlicher Aufhebung des Anstellungsvertrags darf der Gesamtwert der von der Gesellschaft im Rahmen einer solchen Vereinbarung gegenüber dem Vorstandsmitglied zugesagten Leistungen den Wert der Abfindung, den das Vorstandsmitglied bei Widerruf der Bestellung erhalten würde unter Berücksichtigung des Abfindungs-Caps nicht überschreiten.

Bei Beendigung der Tätigkeit aufgrund Kündigung des Vorstandsmitglieds wegen Vorliegens eines sogenannten „Change of Control“-Tatbestandes erhält das Vorstandsmitglied eine Abfindung in Höhe der für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages von der Gesellschaft voraussichtlich geschuldeten festen und variablen Bezüge, maximal aber in Höhe des Abfindungs-Caps von zwei Jahresbezügen. Über diese Abfindung hinausgehende Leistungen sind ausgeschlossen. Ein „Change of Control“-Tatbestand im vorgenannten Sinne liegt vor, wenn ein Dritter oder eine Gruppe von Dritten, die ihre Anteile vertraglich zusammenlegen, um dann als ein Dritter aufzutreten, mehr als 50% des Grundkapitals der Gesellschaft direkt oder indirekt hält bzw. halten.

Die Vorstandsmitglieder verfügen nicht über individuelle Pensionszusagen, daher werden für sie keine Pensionsrückstellungen gebildet. Auch erhalten sie keine Kredite von der Gesellschaft.

Das bisher bestehende Vergütungssystem gemäß § 120 Abs. 4 AktG wurde von der Hauptversammlung am 18. Mai 2010 gebilligt.

Für Verträge ab 2013 hat der Aufsichtsrat eine neue Vergütungsstruktur beschlossen. Die neue Vergütungsstruktur sieht vor, den variablen Bonus – der wie bislang auch aus einem „Gesamttantiemetopf“ gezahlt wird, welcher sich weiterhin nach den bisherigen, oben dargestellten Grundsätzen bemisst – zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien zu leisten. Der auf den Aktienanteil entfallende Betrag der Tantieme wird in eine ganze Zahl von Aktien der Gesellschaft umgerechnet und am dritten Bankarbeitstag nach der ordentlichen Hauptversammlung im dritten Geschäftsjahr nach Gewährung an das Vorstandsmitglied übertragen. Die Zahl der als Aktienanteil zu gewährenden Aktien wird nach dem Schlusskurs der Aktie am dritten Bankarbeitstag nach der ordentlichen Hauptversammlung festgelegt, welcher der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vorgelegt wird, für das die Tantieme gewährt wird. Der Aktienanteil wird aus eigenen Aktien der Gesellschaft gewährt.

Mit dieser Vergütungsregelung nimmt das Vorstandsmitglied während der mehrjährigen Wartefrist nicht nur an positiven, sondern auch an negativen Entwicklungen des Aktienkurses teil, und es wird die Ausrichtung der variablen Vergütungsbestandteile auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung gestärkt; daher hat der Aufsichtsrat beschlossen, entsprechende Vergütungsregelungen auch in künftige Vorstandsverträge (bei deren Neuabschluss oder Verlängerung) aufzunehmen.

Am 18. Februar 2013 wurde Herr Martin Goetzeler zum neuen Vorstandsmitglied der AIXTRON SE bestellt. Er trat sein Amt zum 1. März 2013 an.

Das geänderte Vergütungssystem wurde von der Hauptversammlung am 23. Mai 2013 gebilligt.

Aufsichtsratsvergütung

Die Vergütung des Aufsichtsrats regelt § 17 der Satzung der AIXTRON SE. Danach beträgt die jährliche feste Vergütung für das einzelne Mitglied des Aufsichtsrats EUR 25.000, für den Vorsitzenden das Dreifache dessen und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache der Vergütung eines einfachen Aufsichtsratsmitglieds.

Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten als variable Vergütung insgesamt 1% des Bilanzgewinns der Gesellschaft, vermindert um einen Betrag von 4% der auf das Grundkapital geleisteten Einlage. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 6/17, der stellvertretende Vorsitzende 3/17 und ein Mitglied des Aufsichtsrats 2/17 der variablen Vergütung. Die Höhe der variablen Vergütung wird auf das Vierfache der Festvergütung je Aufsichtsratsmitglied begrenzt. Ferner erhalten Ausschussmitglieder ein Sitzungsgeld in Höhe von EUR 2.000 für die Teilnahme an einer Ausschusssitzung; dabei erhält der Vorsitzende des Ausschusses das Dreifache dessen. Das Sitzungsgeld ist in der Summe pro Jahr je Aufsichtsratsmitglied auf das Eineinhalbfache der jeweiligen festen Vergütung dieser Person beschränkt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten vom Unternehmen keine Kredite.

Sonstiges

Die Gesellschaft hat für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder eine D&O-Versicherung abgeschlossen. In Übereinstimmung mit dem durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) geänderten § 93 Abs. 2 AktG sowie der entsprechend angepassten Empfehlung in Ziff. 3.8. DCGK gilt für Vorstands- und ebenso für Aufsichtsratsmitglieder ein Selbstbehalt in Höhe von mindestens 10% des jeweils eingetretenen Schadens, jedoch maximal bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der jeweiligen festen jährlichen Vergütung.

Individualisierte Vergütungsstruktur

Vorstandsvergütung

Die Vergütung des Vorstands (einschließlich Sachbezügen und Zuschüssen für Altersvorsorge) belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf insgesamt EUR 2.584.833 (2012: EUR 1.124.274; 2011: EUR 7.623.754). Dem Vorstand wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 0 Optionsrechte (2012: 0; 2011: 0) zugeteilt. Die Aufteilung der Vergütung in Euros auf die einzelnen Mitglieder des Vorstands in den Jahren 2011 bis 2013 ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

Martin Goetzeler
Vorsitzender des Vorstands/CEO
seit 1. März 2013
  Gewährte Zuwendungen Zufluss
  2011 2012 20132013 (Min)2013 (Max)201120122013
Festvergütung 0 0 506.667506.667506.66700506.667
Leistungen aufgrund der
vorzeitigen Beendigung
der Tätigkeiten
0 0 000000
Nebenleistung 0 0 11.06311.06311.0630011.063
Summe 0 0 517.730517.730517.73000517.730
Einjährige variable Vergütung 0 0 500.000500.0002.888.889000
Mehrjährige Vergütung 0 0 000000
Aktienoptionsprogramm 2007
(Tranche 2008)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2006)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2004)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2003)
Summe 0 0 500.000500.0002.888.889000
Versorgungsaufwand 0 0 000000
Gesamtvergütung 0 0 1.017.7301.017.7303.406.61900517.730
            
Dr. Bernd Schulte
COO
Gewährte Zuwendungen Zufluss
2011 2012 20132013 (Min)2013 (Max)201120122013
Festvergütung 365.000 365.000 365.000365.000365.000365.000365.000365.000
Leistungen aufgrund der
vorzeitigen Beendigung
der Tätigkeiten
Nebenleistung 12.527 12.527 12.52712.52712.52712.52712.52712.527
Summe 377.527 377.527 377.527377.527377.527377.527377.527377.527
Einjährige variable Vergütung 1.805.556 0 001.805.5561.805.5561.805.556
Mehrjährige Vergütung 0
Aktienoptionsprogramm 2007
(Tranche 2008)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2006)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2004)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2003)
Summe 1.805.556 0 001.805.5561.805.5561.805.5560
Versorgungsaufwand 0 0 000000
Gesamtvergütung 2.183.083 377.527 377.527377.5272.183.0822.183.0832.183.083377.527
           
Wolfgang Breme
Finanzvorstand/CFO
  Gewährte Zuwendungen Zufluss
  2011 2012 20132013 (Min)2013 (Max)201120122013
Festvergütung 300.000 300.000 330.769330.769330.769300.000300.000330.769
Leistungen aufgrund der
vorzeitigen Beendigung
der Tätigkeiten
Nebenleistung 9.413 9.413 10.74510.74510.7459.4139.41310.745
Summe 309.413 309.413 341.514341.514341.514309.413309.413341.514
Einjährige variable Vergütung 1.805.556 0 001.805.5561.805.5561.805.5560
Mehrjährige Vergütung 0209.586512.600
Aktienoptionsprogramm 2007
(Tranche 2008)
209.586
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2006)
512.600
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2004)
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2003)
Summe 1.805.556 0 001.805.5561.805.5562.015.142512.600
Versorgungsaufwand 0 0 000000
Gesamtvergütung 2.114.969 309.413 341.514341.5142.147.0702.114.9692.324.555854.114
            
Paul Hyland
Vorsitzender des Vorstands/CEO
bis 28. Februar 2013
  Gewährte Zuwendungen Zufluss
  2011 2012 20132013 (Min)2013 (Max)201120122013
Festvergütung 424.422 424.941 65.72865.72865.728424.422424.94165.728
Leistungen aufgrund der
vorzeitigen Beendigung
der Tätigkeiten
780.000780.000780.000780.000
Nebenleistung 12.392 12.392 2.3352.3352.33512.39212.3922.335
Summe 436.814 437.334 848.063848.063848.063436.814437.333848.063
Einjährige variable Vergütung 2.888.889 0481.4812.888.8892.888.8890
Mehrjährige Vergütung 00836.778
Aktienoptionsprogramm 2007
(Tranche 2008)
210.405
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2006)
322.135
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2004)
123.095
Aktienoptionsprogramm 2002
(Tranche 2003)
181.143
Summe 2.888.889 0 00481.4812.888.8892.888.889836.778
Versorgungsaufwand 0 0 000000
Gesamtvergütung 3.325.703 437.334 848.063848.0631.329.5443.325.7033.326.2221.684.840

Insgesamt hielt der AIXTRON Vorstand per 31. Dezember 2013 500.408 Optionen auf den Bezug von 505.116 Aktien der Gesellschaft (31. Dezember 2012: 923.516 Aktien; 31. Dezember 2011: 962.516 Aktien). Der Bestand der den Optionen unterliegenden Aktien setzt sich wie folgt zusammen, wobei die realisierbaren Gewinne aus der Ausübung der Aktienoptionen deutlich von den in der Tabelle genannten Werten abweichen können.

Vorstandsmitglied Zuteilung Ausstehend
Aktien
Ausübbar
(Aktien)
Optionswert bei Zuteilung
(EUR)
Ausübungspreis
(EUR)
Fälligkeit Total
Wolfgang Breme Nov 2010 52.000 26.000 461.240 26,60 Nov 2020  
  Nov 2009 52.000 39.000 448.240 24,60 Nov 2019  
  Nov 2008 13.000 13.000 92.040 4,17 Nov 2018  
  Dez 2007 52.000 52.000 225.680 10,09 Dez 2017 169.000
Dr. Bernd Schulte Nov 2010 52.000 26.000 461.240 26,60 Nov 2020  
  Nov 2009 52.000 39.000 448.240 24,60 Nov 2019  
  Nov 2008 52.000 52.000 92.040 4,17 Nov 2018  
  Dez 2007 52.000 52.000 225.680 10,09 Dez 2017  
  Nov 2006 55.000 55.000 84.150 3,83 Nov 2016  
  Nov 2004 35.000 35.000 107.800 6,17 Nov 2014  
  Mai 2002 27.500 0 152.625 7,48 Mai 2017  
  Mai 2001 5.000 0 106.500 26,93 Mai 2016  
  Mai 2005 2.640 660 55.981 67,39 Mai 2015  
  Mai 1999 2.976 2.976 35.640 18,70 Mai 2014 336.116
Total   505.116 392.636       505.116

Der „Optionswert bei Zuteilung“ ist gemäß IFRS 2 für nach dem 7. November 2002 ausgegebene Optionen auch Basis für die aufwandswirksame Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung. Für vor dem 7. November 2002 ausgegebene Aktienoptionen wurde der Zeitwert nach dem Black-Scholes-Modell ermittelt.

Von den Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung (s. Anmerkung 7) entfielen auf die Mitglieder des Vorstandes folgende Beträge:

in Tausend EUR 2013 2012 2011
Paul Hyland -532 249 347
Wolfgang Breme 118 244 347
Dr. Bernd Schulte 118 249 347

Im Geschäftsjahr 2013 sind 207.000 Optionsrechte (2012: 0; 2011: 0) aufgrund des Ausscheidens von Paul Hyland verfallen. Die auf den nicht ausübbaren Teil dieser Optionen entfallenden Aufwendungen wurden in Übereinstimmung mit IFRS 2 erfolgswirksam aufgelöst.

Im Berichtsjahr 2013 haben die Mitglieder des Vorstands 211.500 Optionsrechte ausgeübt (2012: 39.000, 2011: 0).

  Tag der Ausübung Durchschnittlicher
Aktienkurs am
Tag der Ausübung
Anzahl Aktien
2013      
Paul Hyland 21.11.13 9,8440 39.000
Paul Hyland 18.11.13 9,8132 117.500
Wolfgang Breme 31.05.13 13,7101 55.000
2012      
Wolfgang Breme 30.11.12 9,5362 39.000
2011      
N/A      

Die derzeitigen Mitglieder des Vorstands verfügen nicht über individuelle Pensionszusagen; es werden somit keine Pensionsrückstellungen für sie gebildet. Stattdessen werden Zuschüsse zur Altersvorsorge durch die Vorstandsmitglieder jeweils in einen Versicherungsvertrag mit Unterstützungskassenzusage (oder vergleichbares Modell) eingezahlt. Die Zuschüsse betragen in 2013, 2012 und 2011 für Paul Hyland (in 2013 anteilig für 2 Monate), Wolfgang Breme und Dr. Bernd Schulte jeweils EUR 40.000 sowie für Martin Goetzeler EUR 80.000 pro Jahr (in 2013 anteilig für 10 Monate).

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2013 belief sich insgesamt auf EUR 290.042 (2012: EUR 302.500. 2011: EUR 1.024.933). Die auf die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 entfallende Aufsichtsratsvergütung beträgt im Einzelnen:

Aufsichtsratsvergütung

Aufsichtsratsmitglied Jahr Fest
(EUR)
Variabel
(EUR)
Sitzungsgeld
(EUR)
Gesamt
(EUR)
 
Kim Schindelhauer1)2)3)4)5)
(Aufsichtsratsvorsitzender)
(Vorsitzender des Kapitalmarktauschusses)
2013 75.000 0 20.000 95.000 
2012 75.000 0 18.000 93.000 
2011 75.000 257.333 16.000 348.333 
Prof. Dr. Wolfgang Blättchen1)4)
(Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender seit 27. Februar 2013)
(Vorsitzender des Prüfungsausschusses)
(Unabhängiger Finanzexperte)
2013 35.556 0 24.000 59.556 
2012 25.000 0 24.000 49.000 
2011 25.000 85.778 24.000 134.778 
Prof. Dr. Petra Denk2)3)
(seit 19. Mai 2011)
(Vorsitzende des Technologieausschusses)
2013 25.000 0 28.000 53.000 
2012 25.000 0 26.000 51.000 
2011 15.548 53.347 23.322 92.217 
Dr. Andreas Biagosch2)
(seit 23. Mai 2013)
2013 15.139 0 2.000 17.139 
2012 0 0 0
2011 0 0 0
Dr. Martin Komischke
(seit 23. Mai 2013)
2013 15.139 0 0 15.139 
2012 0 0 0
2011 0 0 0
Prof. Dr. Rüdiger von Rosen1)3)4)
(Vorsitzender des Nominierungsausschusses)
2013 25.000 0 20.000 45.000 
2012 25.000 0 6.000 31.000 
2011 25.000 85.778 0 110.778 
Dr. Holger Jürgensen6)
(bis 30. Januar 2013;
stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
2013 3.125 0 0 3.125 
2012 37.500 0 16.000 53.500 
2011 37.500 128.667 16.000 182.167 
Karl-Hermann Kuklies
(bis 30. Januar 2013)
2013 2.083 0 0 2.083 
2012 25.000 0 0 25.000 
2011 25.000 85.778 0 110.778 
Joachim Simmroß1)
(bis 19. Mai 2011)
2013 0 0 0
2012 0 0 0
2011 9.452 32.431 4.000 45.883 
Total 2013 196.042 0 94.000 290.042 
2012 212.500 0 90.000 302.500 
2011 212.500 729.111 83.322 1.024.933 

Wie auch in den Vorjahren gab es im vergangenen Geschäftsjahr keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen von Aufsichtsratsmitgliedern.

31. Konzernunternehmen

Die AIXTRON SE übt einen beherrschenden Einfluss auf folgende Tochtergesellschaften aus:

  Land Anteile am Kapital in %
    2013 2012
AIXTRON, Inc. USA 100 100
AIXTRON Ltd. England & Wales 100 100
AIXTRON Korea Co. Ltd. Südkorea 100 100
AIXTRON Taiwan Co. Ltd. Taiwan 100 100
AIXTRON AB Schweden 100 100
AIXTRON KK Japan 100 100
AIXTRON China Ltd. P.R. China 100 100
Nanoinstruments Ltd England & Wales 100 100
Genus Treuhandvermögen * USA n.a. n.a.

32. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es liegen keine Erkenntnisse über wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen würden.

33. Abschlussprüferhonorar

Das im Konzernabschluss als Aufwand erfasste Abschlussprüferhonorar für die weltweit beauftragten Gesellschaften des Deloitte & Touche-Netzwerks beträgt:

in Tausend EUR 2013 2012
für die Abschlussprüfung 719 728
für sonstige Bestätigungsleistungen 35 36
für Steuerberatungsleistungen 229 226
für sonstige Leistungen 30 0
  1.083 990

Davon entfallen auf den Konzernabschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, TEUR 444 für die Abschlussprüfung (2012: TEUR 443), TEUR 32 für sonstige Bestätigungsleistungen (2012: TEUR 36), TEUR 34 für Steuerberatungsleistungen (2012: TEUR 89) und TEUR 0 für sonstige Leistungen (2012: TEUR 0).

34. Personalbestand

Mitarbeiter nach Funktionsbereichen (Jahresdurchschnitt)

  2013 2012
Vertrieb und Service 70 90
Forschung und Entwicklung 297 337
Produktion 373 440
Verwaltung 88 98
Arbeitnehmer (§ 314 HGB) 828 965
Vorstände 3 3
  831 968
Auszubildende 16 15
Summe Mitarbeiter 847 983

35. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG im Jahr 2013 abgegeben und auf der Website der Gesellschaft unter www.aixtron.com/investoren/corporate-governance/grundsaetze dauerhaft zugänglich gemacht.

36. Aufsichtsrat und Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2013 die folgenden Mitglieder an:

  • Herr Kim Schindelhauer, Dipl.-Kaufmann, Aachen, Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 2002
  • Herr Prof. Dr. Wolfgang Blättchen, Leonberg, Geschäftsführer der Blättchen Financial Advisory GmbH, Leonberg, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1998, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 27. Februar 2013
    • Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien:
      • Pfisterer Holding AG, Winterbach – Aufsichtsratsvorsitzender
      • HAUBROK AG, Berlin – stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (bis 28.8.2013)
      • APCOA Parking AG, Leinfeld-Echterdingen – Aufsichtsratsmitglied
      • FAS AG, Stuttgart – Aufsichtsratsmitglied
  • Herr Prof. Dr. Rüdiger von Rosen, Dipl.-Kaufmann, Frankfurt/Main, Geschäftsführender Gesellschafter der Serius GmbH, Düsseldorf, Mitglied des Aufsichtsrats seit 2002
    • Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien:
      • PriceWaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main - Aufsichtsratsmitglied (bis 12.2.2014)
      • ICF Kursmakler AG, Frankfurt/Main – stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
      • Paladin Asset Management Investment AG, Hannover –Aufsichtsratsvorsitzender
  • Frau Prof. Dr. Petra Denk, Unterschleißheim, Professur für Betriebs- und Energiewirtschaft, Hochschule Landshut, Mitglied des Aufsichtsrats seit 2011
  • Herr Dr. Andreas Biagosch, München, Managing Director der Impacting I GmbH & Co KG, Mitglied des Aufsichtsrats seit Mai 2013
    • Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien:
      • Lürssen Maritime Beteiligungen, Bremen - Beiratsmitglied
      • Ashok Leyland Limited, Chennai/Indien - Non-Executive Director - Aufsichtsratsmitglied
  • Herr Dr. Martin Komischke, Morgarten - Schweiz, Vorsitzender der Konzernleitung der HOERBIGER Holding AG, Zug - Schweiz, Mitglied des Aufsichtsrats seit Mai 2013
  • Herr Dr. Holger Jürgensen, Aachen, Physiker, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (zurückgetreten am 30. Januar 2013)
  • Herr Karl-Hermann Kuklies, Duisburg, Kaufmann, Mitglied des Aufsichtsrats (zurückgetreten am 30. Januar 2013)

Die Gesellschaft hat folgende Vorstandsmitglieder:

  • Martin Goetzeler, Icking, Dipl.-Kaufmann, Vorstandssprecher (Vorsitzender) seit dem 1. März 2013
  • Dr. Bernd Schulte, Aachen, Physiker, Vorstandsmitglied seit 2002
  • Wolfgang Breme, Aachen, Dipl.-Kaufmann, Finanzvorstand seit 2005
  • Paul Hyland, Aachen, Kaufmann, Vorstandssprecher (Vorsitzender) bis zum 28. Februar 2013

37. Wesentliche Rechnungslegungsgrundlagen und Schlüsselquellen von Schätzungen und Unsicherheiten

Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses ist es erforderlich, dass durch das Management Schätzungen vorgenommen sowie Annahmen getroffen werden, wodurch die Höhe der berichteten Beträge und die diesbezüglichen Anhangsangaben beeinflusst werden. Alle Schätzungen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln. Ermessensausübungen des Vorstands im Rahmen der Anwendung der IFRS haben bedeutenden Einfluss auf die nachfolgend beschriebenen Rechnungslegungssachverhalte, die einen wesentlichen Effekt auf den Konzernabschluss haben.

Umsatzrealisierung

Die Umsatzrealisierung für Anlagenlieferungen erfolgt im Allgemeinen in zwei Schritten. Ein Teil des Umsatzes wird dabei mit Lieferung der Anlage, der andere Teil nach der Installation und Kundenabnahme vor Ort realisiert (siehe Anmerkung 2 (N)). Auf der Grundlage von Erfahrungswerten geht das Unternehmen davon aus, dass diese Methode geeignet ist, die Umsatzerlöse ordnungsgemäß darzustellen. Die durch den Vorstand getroffenen Annahmen beinhalten auch eine Einschätzung, ab welchem Zeitpunkt im Wesentlichen alle Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Kunden übergegangen sind.

Bewertung von Vorräten

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Im Rahmen dieser Bewertung sind Annahmen bezüglich veralteter Materialien zu treffen. Dabei sind Schätzungen bezüglich der prognostizierten Produktnachfrage sowie der Preisentwicklung vorzunehmen, welche wesentlichen Änderungen unterliegen können. Der Buchwert der Vorräte ist in Anmerkung 16 dargestellt.

Wie in Anmerkungen 3 und 16 erläutert, entstanden dem Unternehmen in den Jahren 2013, 2012 und 2011 Aufwendungen in Höhe von TEUR 35.012, TEUR 40.947 und TEUR 41.602 die im Wesentlichen aus Änderungen früherer Annahmen bezüglich des Nettoveräußerungswerts sowie überschüssiger und veralteter Vorräte resultieren. In zukünftigen Perioden könnten Wertminderungen aufgrund unterschiedlicher Faktoren notwendig sein. Darunter fallen beispielsweise eine rückläufige Produktnachfrage, technologische Überalterung zurückzuführen auf neue Produkte und technologischen Fortschritt oder Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld, die Einfluss auf die Marktpreise der Produkte des Unternehmens haben könnten. Diese Einflussfaktoren können in zukünftigen Perioden zu einer Anpassung der Bewertung der Vorräte führen und einen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage des Unternehmens haben.

Ertragsteuern

Zu jedem Bilanzstichtag beurteilt das Unternehmen, ob die Realisierbarkeit künftiger Steuervorteile für den Ansatz aktiver latenter Steuern hinreichend wahrscheinlich ist. Dies erfordert vom Management eine Schätzung der künftig zur Verfügung stehenden zu versteuernden Einkommen. Die ausgewiesenen latenten Steuerforderungen könnten sich verringern, falls die Schätzungen der geplanten steuerlichen Einkommen gesenkt werden oder falls Änderungen der aktuellen Steuergesetzgebung die Realisierbarkeit künftiger Steuervorteile zeitlich oder bezüglich des Umfangs beschränken. Der Buchwert der latenten Steuerforderungen ist in Anmerkung 14 dargestellt.

Rückstellungen

Rückstellungen sind Verpflichtungen deren zeitliches Eintreten oder Betrag ungewiss ist. Die Gesellschaft überprüft an jedem Bilanzstichtag die Bewertung der als Rückstellung bilanzierten Verpflichtungen und passt den Wert an, wenn dies notwendig ist. Aufgrund der Ungewissheit des Zeitpunkts oder der Höhe der Inanspruchnahme muss die Gesellschaft Annahmen bezüglich der Bewertung von Rückstellungen treffen. The Höhe der tatsächlichen Verpflichtung kann von den Schätzwerten abweichen. Details zu den Rückstellungen sind in Anmerkung 24 dargestellt.